Strobist, Teil 1: Wo fange ich an?
Freitag, 25. April 2008Oh, wie ich die plattgeblitzten Gesichter, die roten Augen, Schlagschatten knapp hinter dem Objekt und Haut die glänzt wie Speckschwarte satt habe! Klar, schuld ist öfter mal der Blitz direkt auf oder gar in der Kamera. Meistens aber Blitzen ohne zu denken.
Wie wär’s doch schön mit “entfesselten” Lichtquellen (gerne auch zwei oder mehr) und Lichtformern ein bißchen kreative Lichtführung in die eigenen Bilder zu bringen. Nach ersten eigenen Experimenten wird klar das mit einfachen Mitteln da einiges zu machen ist - ohne tausende Euro investieren zu müssen und ohne Studioblitze und Aggregate mit einer Sackkarre durch die Gegend fahren zu müssen. Da gibt’s doch bestimmt auch was im Internet dazu …
Die Strobist-Philosophie, die David Hobby losgetreten hat, verspricht viel Nutzen zum kleinen Preis.
Kern des Systems sind Kompaktblitzgeräte, gerne auch die billigeren Modelle ohne (x)TTL-Automatik. Denn Strobists arbeiten meist digital, regeln die Leistung ihrer Blitze manuell und nutzen Kameradisplay und Histogramm zur Erfolgskontrolle und als Belichtungsmesser.
Schon beim Lesen der ersten Artikel auf strobist.com lief mir das Wasser im Mund zusammen. Schlanke Leuchtenstative mit Schirm, Swivel, Kabel bzw. drahtlose Auslöser, ein bißchen Kleinkram, alles kompakt verstaubar. Ideal geeignet für fotografische Guerillaeinsätze. (more…)







