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WBF 2009 – Welche Ausrüstung mitnehmen?

Samstag, 12. September 2009

Drei Tage lang einen Event fotografieren, tagsüber im Sonnenlicht, nachts bei Konzerten und bei der Fluoro-Show, Face- und Bodypaintings als häufigste Motive. Tragbare Ausrüstung mit der ich mich gut auskenne. Also was nehme (nahm) ich mit?

2009-023d-0079-e01-dmgal.jpg Materialschlacht bei bestem Wetter

Nach der Erfahrung der beiden vorangegangenen Festivals war die Zusammenstellung der Ausrüstung nicht schwer und erwies sich am Ende als eine gute Wahl. Ein paar Rahmenbedingungen vorweg:

  • die gesamte Ausrüstung muss den ganzen Tag “am Mann” getragen werden, kein Koffer, kein Wägelchen hinter sich herziehen
  • schnelles Glas muss sein, süchtig nach geringer Schärfentiefe und Bokeh
  • ich bevorzuge Festbrennweiten
  • Schatten aufhellen ist unvermeidbar

Das Bild oben zeigt die Ausrüstungswahl anderer Fotografen. Bei diesem Ereignis gehe ich andere Wege, einige Anmerkungen zur Auswahl sollen auch nicht fehlen.

  • Objektiv 1.4 / 85 mm (Minolta G); kompakt, schnell, hauchdünne Schärfentiefe bei maximaler Öffnung – das Objektiv ist ein Traum, 95% der Bilder wurden damit gemacht; die Brennweite am Crop-Sensor ist mir allerdings (für die Bedingungen bei diesem Festival) zu lang
  • Objektiv 1.4 / 50mm (Sony);  klein, leicht, robust – das Objektiv wird oft unterschätzt, auch von mir
  • Objektiv 2.8 / 14mm (Sigma); hervorragend geeignet für ‘environmental portraits’ – leider kam es dieses Jahr nicht zum Einsatz
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  • Kamera: Sony alpha 350, DSLR mit Crop-Sensor (1.6), Anti-Shake in der Kamera; offen gesagt habe ich eine Vollformatkamera mit vollwertigen Bedienelementen hier schmerzlich vermisst (weiterlesen…)

World Bodypainting Festival 2009 – Überblick

Mittwoch, 12. August 2009

Jedes Jahr Mitte Juli kommt Leben in den sonst beschaulichen Kärntner Ferienort am Millstätter See: Seeboden. Dort treffen sich dann Maskenbildner, Make-Up-Artists, Special Effect Makup-Spezialisten, Bodypainting-Amateure, Musiker und tausende Besucher zu den Bodypainting Weltmeiserschaften, dem World Bodypainting Festival.

2009-023d-0255-e01-dmgal.jpg Bodypainting von Künstler Vargas

Was geht da eigentlich so ab? Drei Tage, drei Bühnen und jeden Tag über 30 Punkte im Programm. Aber der Reihe nach.
Das Rahmenprogramm ist an allen drei Tagen ähnlich:

  • 08:30 das Festivalgelände ist für Teilnehmer offen
  • 10:30 offizielle Eröffnung und Start der ersten Bodypainting-Gruppen, die Händler öffnen ihre Shops
  • 11:00 die ersten DJs legen auf
  • 13:30 die Bands fangen an zu spielen
  • 15:00 in der Photo Award Area geht’s los
  • 19:00 Catwalk der Paintings auf der Hauptbühne
  • 21:00 Modenschauen, Performances, Siegerehrung
  • 22:00 großes Konzert des Tages
  • 23:00 World Fluoro Award oder Performances
  • 01:00 Ende des Tages

Es ist also eigentlich völlig wurscht was man fotografieren möchte, von Street über Mode, Glamour bis hin zur Konzertfotografie – alles ist da.

2009-022d-0010-e01-dmgal.jpg Special Effect “Painting”

Gepaintet wurde auch dieses Jahr in den folgenden Kategorien:

  • Airbrush
  • Special Effect
  • Pinsel und Schwamm
  • Pinsel und Schwamm – Amateure
  • Face Painting
  • Fluoro Award (UV-Farben)

Das Niveau der Paintings ist hochklassig, klar, denn hier sind überwiegend Profis von Film und Fernsehen am Werk.

2009-025d-0109-e01-dmgal.jpg Fotografieren im Dunkeln, ohne Blitz, aber mit UV-Farben

Für einen Fotografen der drei Tage lang zwölf Stunden am Tag dort fotografiert, ergeben sich da natürlich interessante Fragen:

  • Mit welcher Ausrüstung gehe ich da hin?
  • Wie trage ich die Ausrüstung (3*12 Stunden lang)?
  • Mit welchen Problemen hat man dort zu kämpfen?
  • Scharfe Fotos mit schnellem Glas – ein Drama in drei Akten.
  • Wie fotografiere ich ein Konzert zum ersten Mal?
  • Im Dunkeln fotografieren? Ohne Blitz, nur mit UV-Licht?
  • Ein paar Sekunden mit dem Model, wie soll das funktionieren?
  • Wie komme ich unter diesen Bedingungen zu mehr als nur zu durchschnittlichen Schnappschüssen?

Fragen über Fragen, aber Gott sei Dank gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks die jeder einfach nachmachen kann. In loser Folge, in den nächsten Blogposts.

Mann, ist mir das jetzt peinlich …

Samstag, 08. August 2009

Hilft alles nix, ich bin erwischt worden und jetzt muss ich Spott und Häme meiner Freunde über mich ergehen lassen. Ich war freiwillig bei einem Konzert von Jeanette Biedermann, als Fotograf, nicht als zahlender Zuhörer (Gott bewahre).

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Nun ist Konzertfotografie nicht wirklich mein Ding, aber wenn ich schon beim World Bodypainting Festival bin und sowieso im Orchestergraben Fotografengraben stehe weil ich auf die anschließende Live Performance warte …

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Nebenbei unterhält man sich mit den Mit-Fotografen und lernt man auch gleich noch was über (weiterlesen…)

Nicht vergessen: wieder mal ein Buch lesen …

Donnerstag, 30. Juli 2009
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… aber ein bißchen aufpassen das es auch das richtige Buch ist.

Endlich Urlaub, endlich … Zeit zum fotografieren

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ahhh, endlich Urlaub! Auch wenn er nicht lang ist, für zwei Wochen bin ich raus aus’m Büro und heute ging’s dann für eine Woche nach Österreich. Hier sind dann Erholung, drei Tage Fotografie beim World Bodypainting Festival in Seeboden und anschließend nochmal Erholung angesagt. (Könnte übrigens gut sein das ich auch zeitnah aus Seeboden berichte, muß nicht, kann aber)

Urlaub – Zeit zum Fotografieren? Klar, die Kamera ist für die meisten im Urlaub ständiger Begleiter. Aber wie sieht’s denn aus mit einem kleinen Urlaub für die Fotografie? Bei mir hat sich das im Laufe der Jahre ‘so ergeben’ weil manche meiner anderen Hobbies foto-kompatibel sind.
Aber auch der Besuch eines Workshops kann mit einem Urlaub kombiniert werden. Oder ein fotografisches Projekt in der Nachbarschaft zu dem man schon reichlich Ideen hat, aber keine Zeit um es zu realisieren. Oder herum experimentieren mit fotografischen Techniken und DIY.

Bei mir klappt all das kaum ‘mal so nebenher’. Wenn ich mir aber einen Tag Urlaub / Freizeit für ein kleines Projekt reserviere oder es mit Anderem verbinden kann (das Nützliche mit dem Angenehmen – aber was ist hier was :-o ), dann ist das manchmal richtig produktiv und erholsam.
Also: viel Spass mit der Kamera im Urlaub!

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