Artikel mit ‘Seeboden’ getagged

Titelbild September 2008: Starrende Augen

Samstag, 30. August 2008

Der Sommer geht langsam zu Ende, der Herbst kommt näher und dem September ins Auge zu blicken erfordert schon etwas Mut.

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Das Titelbild ist ein extremer Ausschnitt eines ‘Head and Shoulder’-Fotos, aufgenommen in Seeboden beim World Bodypainting Festival 2008. Es war sogar ein vollständiges Bodypainting, aber die Nahschüsse (mit 85 mm Brennweite) sind oft eindringlicher als Ganzkörperaufnahmen.
Die Galerien zum WBF 2008 sind übrigens im Aufbau, bis zur Fertigstellung gibt’s jetzt öfter mal ein Bild. Wer es nicht abwarten kann: mein Flickr-Portfolio enthält bereits mehrere Alben zum Event.

Im Übrigen ist es gut möglich das ich die Titelbilder eine Weile lang häufiger als einmal im Monat wechseln lasse, es sind einfach zu viele Bilder da.

Fokus-Legasteniker - Reloaded

Dienstag, 26. August 2008
Was beim Fokussieren alles schiefgehen kann und wie man die häufigsten Fehler vermeidet hatte ich schon in meinem Erfahrungsbericht vom WBF 2007 berichtet. Nach der Folgeveranstaltung in 2008 bin ich wieder um ein paar Erfahrungen reicher.Die damaligen Lektionen lehrten mich:

  • auf die bildwichtigen Stellen fokussieren, bei Menschen sind das meist die Augen,
  • focus and then recompose‘, erst fokussieren, Schärfe speichern und dann den Bildausschnitt festlegen,
  • nimm den für die Aufgabe geeignetesten AF-Sensor,
  • setze die Schärfenachnührung / Servo-AF gezielt ein,
  • nutze die Schärfespeicherung wenn möglich,
  • ist Dein Objekt schnell, dann sei selbst entweder schnell oder ahne Bewegungen voraus,
  • nimm kurze Belichtungszeiten.

2008-060s-0003-e01-webgal.jpgNach dem Festival 2008 möchte ich die Liste etwas ergänzen. Dieses Jahr habe ich das Festival exklusiv mit einem 1.4 / 85mm-Objektiv fotografiert. Hohe Lichtstärke, ideale Brennweite, schönes Bokeh … und eine Schärfentiefe die gekonnt eingesetzt werden will.

Doch nicht nur bei Blende 1.4 sind Fokussierfehler unverzeihlich. Den beliebten Trick ‘Dann mach halt die Blende zu und kompensiere so etwaige Fokussierfehler.’ mag ich nicht besonders. Mein Grund: bei starken Vergrößerungen fällt’s auf, wenn auch selten bei der üblichen Webauflösung.
So lernte ich dann diesmal folgendes dazu:

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Creepy Creatures

Donnerstag, 21. August 2008

Kürzlich wieder bei einer Unterhaltung mitgehört: es gibt Menschen, die glauben auf einem Bodypainting Festival zu fotografieren sei nur was für Spanner. Bildet Euch selbst eine Meinung.

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2008-061s-0004-e01-webgal.jpg (more…)

Pleased to meet you, hope you guess my name

Mittwoch, 20. August 2008

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Heute gibt’s statt einem Artikel ‘nur’ ein Bild aus dem aktuellen Workflow. Fotografiert auf dem World Bodypaining Festival 2008, in Seeboden, Österreich.

Bodypaintings outdoors (6): Umgang mit Modellen

Donnerstag, 24. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Das Modells auch Menschen sind sollte selbstverständlich sein. Wenn man manchem Fotografen zuschaut / zuhört erlebt man aber leider oft anderes. Ganz besonders in Seeboden, wenn ein Modell auf einer der Bühnen steht und dutzende (unerfahrene) Fotografen das Bild haben wollen.

2007-059-0027-edit01-webgal.jpgDa sind dann auf einmal die Gestaltungsmöglichkeiten und die Zeit viel knapper als bei einem normalen ‘Model Shoot’ und entsprechend ruppig der Umgang mancher Fotografen mit den Modellen.
Das folgende habe ich aus der Beobachtung guter und schlechter Beispiele und aus eigener Erfahrung gelernt und mir beim Fotografieren beim WBF angewöhnt.

Gewöhnung. Man schlendert den ganzen Tag über’s Festivalgelände und schleppt dabei eine Tonne Ausrüstung mit sich rum und jeder bekommts mit. Aber Stopp, erstmal schauen, keine Hektik verbreiten und den Fotografierten die Möglichkeit geben sich an den Fotografen zu gewöhnen.

Blickkontakt. Ich ziehe es vor Menschen mit gemäßigter Telebrennweite zu (more…)

Seeboden 2008: was pack ich ein, …

Mittwoch, 16. Juli 2008

… was nehm ich mit? Ist doch eigentlich ganz klar: wieder mal nur das Nötigste :-) Nur noch mal zum Hintergrund: ein dreitägiges Event, fotografiert wird tagsüber in Zelten, im Schatten, im Sonnenlicht, mit Mischlicht. Abends vor der Bühne mit Bühnenbeleuchtung. In stichdunkler Nacht werden dann UV-fluoreszierende Paintings abgelichet …

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D.h. jeden Tag zwischen zehn und 15 Stunden mit Aufrüstung auf den Beinen. Die Ausrüstung soll dabei:

  • bequem getragen werden können,
  • alles muß sehr schnell greifbar sein,
  • Ersatzausrüstung ist dabei, bleibt aber im Auto oder im Hotel. 

Getragen wird die Kernausrüstung (bestehend aus SLR, Point and Shoot, Objektive 14mm /

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Bodypaintings outdoors (5): Gestaltungsfehler

Dienstag, 15. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Kennt das eigentlich irgend jemand nicht? Du drückst auf den Auslöser und bist dir gewiss: “Das ist ‘der Schuss’, dieses Mal hast Du’s im Kasten. Endlich!” Bis das Chimping oder der irgendwann entwickelte Filmstreifen Dir zeigen: was Du nicht technisch versiebt hast, das ist dann einem der vielen Gestaltungsfehler zum Opfer gefallen. 

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Die besondere Situation beim World Bodypainting Festival macht’s nicht einfacher. Alles muß schnell gehen, das Gedränge ist groß, für Umbauten ist weder

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Strobist im Feldeinsatz: mehr Saft für den Blitz

Montag, 14. Juli 2008

Kompakte Blitzgeräte (neudeutsch: Speedlight) sind eine tolle Sache. Handlich, flexibel und leistungsfähig. Wer oft und viel mit den Geräten arbeitet, gewöhnt sich schnell an ausreichend Ersatzbatterien dabei zu haben.

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So kommt dann für jeden von uns der Moment: mitten im Trubel hantiert man mit zwei Sätzen Mignon-Akkus rum, gewöhnlich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Viele, denen das regelmäßig widerfährt schwören sich: “Es reicht,

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Bodypaintings outdoors (4): Blitz-gescheit

Mittwoch, 09. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Zu wenig Umgebungslicht? Schatten aufhellen? Oder das Tageslicht mit einer künstlichen Lichquelle übertönen? Akzente mit einem Spot setzen?
2007-053-0033-e11-webgal.jpgIn all diesen Fällen gelten zwei Regeln: a) der Blitz ist Dein Freund aber b) überlasse das Denken nicht dem Blitz, denke selbst mit. Hinter jeder der folgenden Fehlerquellen steckt eigene, leidvolle Erfahrung:

  • Die Blitzleistung ist zu hoch / zu niedrig
  • Probleme bei reflektierenden Materialien
  • Schlagschatten
  • Ein kleiner Reflektor bringt’s nicht wirklich, …
    … die kleinste Softbox ist so handlich wie ein Zeppelin
  • Blitz verabschiedet sich in den Standby und blitzt nimmer

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Bodypaintings outdoors (3): wo viel Licht ist, …

Sonntag, 06. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

… da ist auch viel Schatten. Beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden traf das gleich in vielerlei Hinsicht zu:

  • Hartes Sonnenlicht mit harten Schatten
  • harte Schlagschatten hinter den Modells auf der Bühne
  • Schatten von Bäumen und Blattwerk auf den Bodypaintings wechseln sich mit hartem Sonnenlicht ab

Klar, angesichts solch widriger Umstände grinst jeder Strobist. Nichts, was man mit zwei bis sechs Blitzen und ein bißchen Zubehör nicht in den Griff bekommen könnte. Auch ohne Blitze könnte ein Faltreflektor hier wahre Wunder bewirken. Könnte …

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Wenn da nicht ca. 120 andere Fotografen rumwuseln würden, (more…)

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