Artikel mit ‘Erfahrungsbericht’ getagged

Fokus-Legasteniker - Reloaded

Dienstag, 26. August 2008
Was beim Fokussieren alles schiefgehen kann und wie man die häufigsten Fehler vermeidet hatte ich schon in meinem Erfahrungsbericht vom WBF 2007 berichtet. Nach der Folgeveranstaltung in 2008 bin ich wieder um ein paar Erfahrungen reicher.Die damaligen Lektionen lehrten mich:

  • auf die bildwichtigen Stellen fokussieren, bei Menschen sind das meist die Augen,
  • focus and then recompose‘, erst fokussieren, Schärfe speichern und dann den Bildausschnitt festlegen,
  • nimm den für die Aufgabe geeignetesten AF-Sensor,
  • setze die Schärfenachnührung / Servo-AF gezielt ein,
  • nutze die Schärfespeicherung wenn möglich,
  • ist Dein Objekt schnell, dann sei selbst entweder schnell oder ahne Bewegungen voraus,
  • nimm kurze Belichtungszeiten.

2008-060s-0003-e01-webgal.jpgNach dem Festival 2008 möchte ich die Liste etwas ergänzen. Dieses Jahr habe ich das Festival exklusiv mit einem 1.4 / 85mm-Objektiv fotografiert. Hohe Lichtstärke, ideale Brennweite, schönes Bokeh … und eine Schärfentiefe die gekonnt eingesetzt werden will.

Doch nicht nur bei Blende 1.4 sind Fokussierfehler unverzeihlich. Den beliebten Trick ‘Dann mach halt die Blende zu und kompensiere so etwaige Fokussierfehler.’ mag ich nicht besonders. Mein Grund: bei starken Vergrößerungen fällt’s auf, wenn auch selten bei der üblichen Webauflösung.
So lernte ich dann diesmal folgendes dazu:

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Bodypaintings outdoors (6): Umgang mit Modellen

Donnerstag, 24. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Das Modells auch Menschen sind sollte selbstverständlich sein. Wenn man manchem Fotografen zuschaut / zuhört erlebt man aber leider oft anderes. Ganz besonders in Seeboden, wenn ein Modell auf einer der Bühnen steht und dutzende (unerfahrene) Fotografen das Bild haben wollen.

2007-059-0027-edit01-webgal.jpgDa sind dann auf einmal die Gestaltungsmöglichkeiten und die Zeit viel knapper als bei einem normalen ‘Model Shoot’ und entsprechend ruppig der Umgang mancher Fotografen mit den Modellen.
Das folgende habe ich aus der Beobachtung guter und schlechter Beispiele und aus eigener Erfahrung gelernt und mir beim Fotografieren beim WBF angewöhnt.

Gewöhnung. Man schlendert den ganzen Tag über’s Festivalgelände und schleppt dabei eine Tonne Ausrüstung mit sich rum und jeder bekommts mit. Aber Stopp, erstmal schauen, keine Hektik verbreiten und den Fotografierten die Möglichkeit geben sich an den Fotografen zu gewöhnen.

Blickkontakt. Ich ziehe es vor Menschen mit gemäßigter Telebrennweite zu (more…)

Seeboden 2008: was pack ich ein, …

Mittwoch, 16. Juli 2008

… was nehm ich mit? Ist doch eigentlich ganz klar: wieder mal nur das Nötigste :-) Nur noch mal zum Hintergrund: ein dreitägiges Event, fotografiert wird tagsüber in Zelten, im Schatten, im Sonnenlicht, mit Mischlicht. Abends vor der Bühne mit Bühnenbeleuchtung. In stichdunkler Nacht werden dann UV-fluoreszierende Paintings abgelichet …

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D.h. jeden Tag zwischen zehn und 15 Stunden mit Aufrüstung auf den Beinen. Die Ausrüstung soll dabei:

  • bequem getragen werden können,
  • alles muß sehr schnell greifbar sein,
  • Ersatzausrüstung ist dabei, bleibt aber im Auto oder im Hotel. 

Getragen wird die Kernausrüstung (bestehend aus SLR, Point and Shoot, Objektive 14mm /

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Bodypaintings outdoors (5): Gestaltungsfehler

Dienstag, 15. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Kennt das eigentlich irgend jemand nicht? Du drückst auf den Auslöser und bist dir gewiss: “Das ist ‘der Schuss’, dieses Mal hast Du’s im Kasten. Endlich!” Bis das Chimping oder der irgendwann entwickelte Filmstreifen Dir zeigen: was Du nicht technisch versiebt hast, das ist dann einem der vielen Gestaltungsfehler zum Opfer gefallen. 

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Die besondere Situation beim World Bodypainting Festival macht’s nicht einfacher. Alles muß schnell gehen, das Gedränge ist groß, für Umbauten ist weder

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Bodypaintings outdoors (4): Blitz-gescheit

Mittwoch, 09. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Zu wenig Umgebungslicht? Schatten aufhellen? Oder das Tageslicht mit einer künstlichen Lichquelle übertönen? Akzente mit einem Spot setzen?
2007-053-0033-e11-webgal.jpgIn all diesen Fällen gelten zwei Regeln: a) der Blitz ist Dein Freund aber b) überlasse das Denken nicht dem Blitz, denke selbst mit. Hinter jeder der folgenden Fehlerquellen steckt eigene, leidvolle Erfahrung:

  • Die Blitzleistung ist zu hoch / zu niedrig
  • Probleme bei reflektierenden Materialien
  • Schlagschatten
  • Ein kleiner Reflektor bringt’s nicht wirklich, …
    … die kleinste Softbox ist so handlich wie ein Zeppelin
  • Blitz verabschiedet sich in den Standby und blitzt nimmer

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Bodypaintings outdoors (3): wo viel Licht ist, …

Sonntag, 06. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

… da ist auch viel Schatten. Beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden traf das gleich in vielerlei Hinsicht zu:

  • Hartes Sonnenlicht mit harten Schatten
  • harte Schlagschatten hinter den Modells auf der Bühne
  • Schatten von Bäumen und Blattwerk auf den Bodypaintings wechseln sich mit hartem Sonnenlicht ab

Klar, angesichts solch widriger Umstände grinst jeder Strobist. Nichts, was man mit zwei bis sechs Blitzen und ein bißchen Zubehör nicht in den Griff bekommen könnte. Auch ohne Blitze könnte ein Faltreflektor hier wahre Wunder bewirken. Könnte …

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Wenn da nicht ca. 120 andere Fotografen rumwuseln würden, (more…)

Bodypaintings outdoors (2): Fokus-Legasteniker

Mittwoch, 02. Juli 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Du hast gute Augen, eine Kamera mit topmodernem AF und all Deine Bilder sind immer knackscharf? Wirklich gar keine Unschärfen in den Bildern? Kein bißchen?

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Im Sucher sieht alles top aus, auf’m Display auch, aber spätestens auf dem PC-Bildschirm wird klar: das Bild ist unscharf. Schnell gerät dann die Ausrüstung in Verdacht.
Bei mir ist es meist anders: Bedienfehler, “hab ich garnicht gemerkt” und

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Bodypaintings outdoors (1): Bildfehleranalyse?

Montag, 30. Juni 2008

[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]

Sommer, schönes Wetter, viele schöne Menschen rundherum und überall atemberaubenede Face- und Bodypaintings. Es ist Juli 2007, in Seeboden (Österreich, am Millstätter See) findet das World Body Painting Festival 2007 statt und ich bin mit einer Kamera und einem Fotografenausweis mittendrin.

Wie das kam? Nun, anderhalb Jahre früher hatte ich davon in der gofotox gelesen und zu mir gesagt “Genau das richtige für so’n menschenscheuen Fotofuzzi wie mich, um meine ‘Comfort Zone’ weit hinter mir zu lassen”. Für 2006 war’s damals schon zu spät, aber 2007 sollte ich dann dabei sein.
Und ich sollte viel lernen, über Fotografie und so.

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Menschen zu fotografieren ist eigentlich “nicht so mein Ding” wurde mir (more…)

Von der SLR zur kompakten Digitalkamera, Teil 2

Mittwoch, 02. April 2008

Drei Wochen und hunderte Fotos nach Inbetriebnahme der neuen immer-dabei-Kamera ist es Zeit für einen kleinen Erfahrungsbericht.
Klar war schon vorher: eine Kompakte (Digitalkamera) gibt nie einen vollwertigen Ersatz für eine SLR ab - zu unterschiedlich sind Leistung und Bedienung.
Aber als Werkzeug für diejenigen die ihre kreativen Säfte nicht auf Befehl fließen lassen wollen / können und die fotografieren wollen wo sie gehen und stehen ist sie unverzichtbar. Aber von vorne.

2008-007d-0037-e01-webgal.jpgDen SLR-Fans eine Kompakte zu erklären oder gar schmackhaft zu machen erspare ich mir hier. In meinem Bericht liegt der Schwerpunkt klar auf dem Arbeiten mit dem andersartigen Gerät, was Spaß macht bzw. wo es klemmt und wie sich mein eigenes fotografisches Verhalten durch ein anderes Werkzeug verändert.
Denn ob’s beabsichtigt ist oder nicht: es verändert sich wirklich was.

Immer-dabei-Kamera? Die erste Reise mit der neuen Kamera führte mich beruflich nach China. Kamera mit Akku und 2GB-Karte, Ersatzakku und zweiter Speicherkarte passen gemeinsam mit einem Heftchen Optikpapier in eine kleine Kameratasche (Lowepro Z5, 10*8*6cm). Gesamtgewicht ca. 370 Gramm. Ein zur Kamera passendes Stativ passt übrigens in jede Manteltasche: das Joby Gorillapod Compact (siehe Bild unten). (more…)

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Kompakte Digitalkamera

  1. Das ideale Foto-Accessoire
  2. Von der SLR zur kompakten Digitalkamera, Teil 1
  3. Von der SLR zur kompakten Digitalkamera, Teil 2

Von der SLR zur kompakten Digitalkamera, Teil 1

Samstag, 22. März 2008

Wirft da jetzt einer seine SLR wegen ‘ner Digiknipse weg? Oder geht’s da um welche-Kamera-macht-die-besseren-Bilder? Oder ist das der x-te Aufguss der Analog-gegen-Digital-Diskussion?
Nein, nichts von alledem. Es geht um die Erfahrungen eines SLR-Enthusiasten bei Auswahl und Gebrauch seiner neuen immer-dabei-Kamera kompakter, digitaler Bauart. In Teil 1 geht es um die Auswahl der Kamera, Teil 2 widmet sich meinen ersten Erfahrungen mit dem neumodischen Teufelszeug ;-)

2008-007d-0031-e01-webgal.jpgDer Reihe nach. Am Anfang stand der Wunsch nach einer Kamera die immer - oder zumindest sehr oft - mit dabei sein kann. In meinem Fall war das früher eine nicht zu große KB-SLR mit immer-drauf-Zoom, einem starkem WW-Objektiv, Kompaktblitz, einer handvoll Filme, Ersatzbatterien, …
Also eine Fototasche mit zwei Kilo Ausrüstung, Filme die ich nicht immer gleich ins Labor brachte und wieder abholte, etc. Unnötig zu erwähnen das solche eine Ausrüstung das “immer dabei”-Kriterium kaum erfüllt. Das sollte sich nun ändern.
Um Mißverständnissen vorzubeugen:  es ging mir weder um einen vollwertigen Ersatz der KB-SLR-Ausrüstung (die nutze ich nach wie vor), noch um einen Umstieg von Film auf Digital (ich arbeite schon ein paar Jahre mit beidem). Es ging mir darum neben den aufwendigen Projekten öfter, schneller und unkomplizerter zu fotografieren.

Schon für den Laien ist die Wahl einer solchen Kamera nicht einfach, der Foto-Enthusiast mit 25 Jahren SLR-Erfahrung tut sich da kaum leichter. Da nach meinem Verständnis eine Kamera ein Werkzeug ist, dachte ich also zuerst daran wofür ich diese Kamera einsetzen will. Und so halfen ein paar typische Use Cases den Rahmen zu definieren. (more…)

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Kompakte Digitalkamera

  1. Das ideale Foto-Accessoire
  2. Von der SLR zur kompakten Digitalkamera, Teil 1
  3. Von der SLR zur kompakten Digitalkamera, Teil 2