… things for what Else they are.
Montag, 13. Juli 2009Oder: wie die digitale Fotografie Millionen abstrakte Kunst praktizieren läßt und wie dennoch viele glauben ein Foto müsse noch immer ein objektives Beweismittel sein.
“When I looked at things for what they Are, I was fool enough to persist in my folly and found that each photograph was a mirror of my Self. So I turned 180 degrees and looked the opposite way at things for what Else they are.”
Minor Martin White, amerikanischer Fotograf.
- Wieviel Bildnachbearbeitung ist erlaubt?
- Darf ich einen Gewitterblitz in ein Bild montieren?
- Ab wann hört ein Foto auf ein Foto zu sein?
- Darf man ein Bild aus seinem Kontext reißen?
Der sich mit Fotografie beschäftigende Blogger auf der Suche nach Page Impressions und Kommentaren landet mit einem Blogpost zu diesem Themenkreis eigentlich immer einen Treffer (Beispiele hier und da, da natürlich auch, gleich nochmal, dort gleich zweimal, dort ebenso; dieser Artikel genauso).
Wird das nicht langweilig, läuft sich das nicht irgendwann tot?
Tut es nicht. Denn die beiden unversöhnlichen Gruppen die hier aufeinander treffen sind älter als die Fotografie. Die Einen erwarten das das Medium die Realität abbilden solle und die Anderen sehen in ihm die Möglichkeit zu visualisieren was sie sich ausgedacht haben. Da beide Gruppen kontinuierlich neue Mitglieder rekrutieren wird die Diskussion nie aufhören.
Die Altmeister waren da (weiterlesen…)