Artikel mit ‘26c3’ getagged

26C3: One Laptop per Child (OLPC)

Dienstag, 12. Januar 2010

Was ist eigentlich draus geworden, aus der Idee jedes Kind mit einem – nun ja – Laptop-ähnlichen Ding bessere Bildungschancen zu verschaffen? ChristophD informierte heute auf dem 26sten Chaos Communication Congress.

Wer das Video nicht ansehen mag, hier die Zusammenfassung:

  • das Projekt geht weiter
  • ca. eine Million OLPC wurden “an die Kinder” gebracht
  • einzelne Länder sind schon (fast) flächendeckend
  • der Preis liegt bei ungefähr US$ 188
  • für Entwickler sind nach wie vor Leihgeräte verfügbar, aber …
  • zu kaufen ist der OLPC in westlichen Ländern nicht (schade)

Trotz mancher Rückschläge ist das Projekt noch immer sehr beeindruckend. Außerdem waren schon Konzeptzeichnungen von einem Tablet-artigen X-PO3 mit Tastatur zu sehen. Seeehr sexy :-)

<object width=”425″ height=”344″><param name=”movie” value=”http://www.youtube.com/v/NmtevyGdbNg&hl=de_DE&fs=1&”></param><param name=”allowFullScreen” value=”true”></param><param name=”allowscriptaccess” value=”always”></param><embed src=”http://www.youtube.com/v/NmtevyGdbNg&hl=de_DE&fs=1&” type=”application/x-shockwave-flash” allowscriptaccess=”always” allowfullscreen=”true” width=”425″ height=”344″></embed></object>

26C3: Photography & the Art of Doing it Wrong

Mittwoch, 06. Januar 2010

Berlin, Ende Dezember. Die junge amerikanische Fotografin Audrey zeigt (Video) wie Mißgeschicke und ungewöhnliche Ideen zu ungewohnten Bildern führe.

Audrey beginnt mit ein paar Klassikern: einer achtstündigen Belichtung von Niépce auf Bitumen of Judea, wie es Daguerre aus Versehen gelang den ersten Mensch in einem Foto festzuhalten und mit ein paar anderen Beispielen wie die ersten Fotografen eben auch Bastler und Hacker waren.

Experimental artists, like hackers, use the flaws and weaknesses of their medium to bend it to their will. New techniques are often discovered by accident or through questioning “what happens if I…?”

Und so sind Ihre Projekte schon eher ungewöhnlich. Beschädigte Bilder einer defekten Speicherkarte gehören genauso dazu wie angekokelte Dias und Filmschnipsel die auf einem Stück Papier mit Nadel und Faden zusammengenäht wurden um anschließend in einer Großformatkamera zu landen.

Gefällt’s? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Die spielerische Kreativität mit der das Medium Fotografie zu allen möglichen Zwecken “verbogen” wird ist auf jeden Fall erfrischend. Mit solchen Ideen im Hinterkopf muss auch 2010 wieder zu einem interessanten fotografischen Jahr werden.

26C3: Ende der Street Photography?

Montag, 28. Dezember 2009

Gestern: ein interessanter Vortrag des Fotojournalisten Axel Schmidt zum Thema “Das Recht am eigenen Bild und das Ende der Street Photography”.

SONY DSC Einige der Nachbarblogs hatten ja im Lauf diesen Jahres über die gesetzliche Situation in Sachen Street Photography berichtet (bspw. Kwerfeldein zum ersten / zweiten / dritten) … und damit leider auch zur Verunsicherung beigetragen.
Das Problem: werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgereizt, dann ist mit Street Photos nicht mehr viel anzufangen und der Fotograf setzt sich juristischen Risiken aus.

Auf dem 26c3 (26ster Chaos Communication Congress) im Berliner bcc sprach gestern der Fotojournalist Axel Schmidt (von ddp) über seine praktischen Erfahrungen mit dem Thema.
Neue Erkenntnisse über die gesetzliche Situation gibt es zwar nicht, dafür aber reichlich Tipps und Tricks eines Praktikers. Auf jeden Fall interessant.

Wer diesen und weitere Vorträge vom 26c3 anschauen möchte findet auf dieser Seite Links zu den Streams und ggf. zu den fertigen Videos. Oder bei Youtube und Vimeo einfach mal die Augen offen halten. Oder Ihr kommt einfach her :-)