Gadget des Monats: Sucherlupe

Manuelles Fokussieren ist heute kein Spaß mehr. Das Sucherbild ist oft dunkel, klein, die Suchermattscheiben kaum zur Beurteilung der Bildschärfe tauglich. Auf dem Kameradisplay zeigen bestenfalls hohe Zoomfaktoren ob die Aufnahme scharf war oder nicht.


Mit Autofokus und Blenden jenseits der 8 fällt all das freilich kaum ins Gewicht. Beim manuellen Arbeiten (z.B. bei der Makrofotografie, Panoramafotos, HDR-Aufnahmen oder Tilt-Shift-Objektiven) verzweifelt man beim betrachten der Bilder am heimischen Bildschirm schon mal. Ja, die eigene nachlassende Sehschärfe trägt ihren Teil zum Problem bei.

Dabei ist Abhilfe einfach: in kniffligen Situationen einfach die Sucherlupe andocken. Sie kann rotiert,  weggeklappt und feinjustiert werden.
Mein Exemplar ist mir bei einem Fotoflohmarkt neuwertig für EUR 40,- in die Hände gefallen (Originalzubehör des Kameraherstellers). Der Vergrößerungsfaktor ist 2,3 – damit sind sogar die Fresnellinien der Mattscheibe erkennbar. Beim bodennahen Arbeiten nimmt ihr großer Bruder, der Winkelsucher mit einklappbarer Sucherlupe, ihre Rolle als nützliches Zubehör ein.

Die Rubrik “Gadget des Monats” ist ein Produktreview auf Basis eigener Erfahrungen, aus eigenem Antrieb.
Dieser Blogpost ist keine Werbung, kein Advertorial, kein verabredeter Produkt-Review. Es gibt nur eine Verbindung mit dem Hersteller bzw. dessen Vertriebspartnern: ich bin Kunde.

Inhalte der Serie "Gadget des Monats"

  1. Gadget des Monats: Sucherlupe
  2. Gadget des Monats: Tilt-Adapter
  3. Gadget des Monats: Speicherkarten-Safe
Die Sucherlupe « art-of-media.com (0 comments)Dienstag, 02. Februar 2010 - 09:44:37
Olaf Bathke (0 comments)Dienstag, 02. Februar 2010 - 22:07:45

Meine beginnende Weitsichtigkeit dürfte das ganz gut tun…

Florian (0 comments)Mittwoch, 17. Februar 2010 - 20:54:45

Super Idee. Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einem solchen Teil. Gibt es eigentlich eine Übersicht über Fotoflohmärkte in Deutschland?

Bildpräsentation im Internet: wie gehe ich’s an?

Gedanken zur Präsentation der eigenen Bilder im Netz und wie das Bessere immer der Feind des Guten bleiben wird.

Gehen wir nochmal die Checkliste durch: ich informiere mich im Internet über Fototechnik, alle EBV-Tutorials bekomme ich aus dem Internet, Abzüge und Prints auf Leinwand bestelle ich auch über’s Internet.

Klar, meine Bilder präsentiere ich auch im Netz. Aber wie? Als gelegentlichen Artikel auf dem eigenen (WordPress-)Blog, als Galeriefunktion in WordPress, auf einem dedizierten Fotoblog, in einer der Fotocommunities, auf einer dedizierten Webseite?

Bei den einschlägigen Communities hat man sich schnell angemeldet und ein paar Bilder hochgeladen, so weit so gut.
Doch die Benutzerschnittstellen und die Bildpräsentation lassen leider immer wieder zu wünschen übrig. Je nach Anbieter geht es für den Benutzer wenigstens noch funktional zu, der eigene Sinn für Ästhetik wird aber oft herausgefordert.

Doch gottlob geht’s auch anders. Die Möglichkeiten zur ansprechenden Bildpräsentation sind vielfältig. Vom kommerziellen Sorglospaket bis hin zu Lösungen für den selbst gehosteteten Webspace – für jeden Topf findet sich ein Deckel.

Zumindest für den, der  ausdauernd sucht. Für den kleinen ebenso wie für den großen Geldbeutel findet sich etwas. Kaum hat man für sich die Lösung entdeckt die passt wie die sprichwörtliche Faust auf’s Auge, schon stolpert man beim Nachbarn auf eine noch bessere wenn nicht schönere Lösung.

Wie ich auf dieses alte Thema komme? Im Lauf der Zeit habe ich das ein oder andere ausprobiert, wieder verworfen, neues begonnen und ebenfalls verworfen.
Und es ist wieder mal soweit: hier muss sich etwas ändern. Ein Fotograf der sich im Internet tummelt muss seine Bilder auch dort präsentieren. Ohne große Worte, ohne großen administrativen Aufwand, viel Platz auf dem sich die eigenen Bilder breitmachen.

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt. Wie wahr! Da werden Gedanken investiert, Dinge ausprobiert, beim Nachbarn einiges abgeschaut, gelernt, die Spezifikation weiter ausgefeilt und und und.
Dieser Blog soll also schöner werden. Dazu gibt’s in den nächsten Wochen Gedanken, Fragen und Erfahrungen. Eure Fragen, Hinweise, Kommentare und ggf. Guest Posts sind dabei jederzeit willkommen.

Vor den Erfolg haben die Goetter den Schweiss gesetzt

Vor den Erfolg haben die Goetter den Schweiss gesetzt

Inhalte der Serie "Bildpräsentation im Internet"

  1. Bildpräsentation im Internet: wie gehe ich’s an?
  2. Bildpräsentation im Internet: wie, wo, für wen?
  3. Bildpräsentation im Netz: was braucht Dein Bild?
  4. Des intermayer’s neue Kleider …

26C3: One Laptop per Child (OLPC)

Was ist eigentlich draus geworden, aus der Idee jedes Kind mit einem – nun ja – Laptop-ähnlichen Ding bessere Bildungschancen zu verschaffen? ChristophD informierte heute auf dem 26sten Chaos Communication Congress.

Wer das Video nicht ansehen mag, hier die Zusammenfassung:

  • das Projekt geht weiter
  • ca. eine Million OLPC wurden “an die Kinder” gebracht
  • einzelne Länder sind schon (fast) flächendeckend
  • der Preis liegt bei ungefähr US$ 188
  • für Entwickler sind nach wie vor Leihgeräte verfügbar, aber …
  • zu kaufen ist der OLPC in westlichen Ländern nicht (schade)

Trotz mancher Rückschläge ist das Projekt noch immer sehr beeindruckend. Außerdem waren schon Konzeptzeichnungen von einem Tablet-artigen X-PO3 mit Tastatur zu sehen. Seeehr sexy:-)

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Mit Deinen Fotos gewinnen …

… kannst Du auch im jungen Jahr 2010 wieder bei einigen Blochnachbarn. Dennis von fototopic.de hat einen Fotowettbewerb zum Thema Freundschaft laufen (bis Ende Januar 2010) laufen. Der Mann haut ganz schön Preise raus. Außerdem verlost er noch Photoshop Elements Lizensen.

Steffen G. hat auf lensflare.de das Dauerprojekt Vier Jahreszeiten angezettelt. Zu gewinnen gibt es dort ewige Jugend und weltweiten Ruhm. Glaube ich …;-)

Wie, immer noch keine Kamera in der Hand? Wer nicht wagt der nicht gewinnt! Schließlich ist die Teilnahme an Fotowettbewerben immer eine interessante Erfahrung und auf jeden Fall eine gute Möglichkeit die eigenen Bilder auch anderen zu zeigen. Oder fotografierst Du für den Schuhkarton?

Steffen (0 comments)Montag, 11. Januar 2010 - 23:10:28

Hihi, vor allem ewige Jugend gibts ;-)

Nee quatsch, zu gewinnen gibt es diesmal nix. Muss ja auch mal sein!

Daniel Zellfelder (0 comments)Sonntag, 17. Januar 2010 - 08:48:14

Fotowettbewerbe sind eine interessante Erfahrung, da hast du Recht. Vielen Dank für die Auflistung der Wettbewerbe. Einen hätte ich noch zum ergänzen:
Bei uns auf Foto-Howto läuft noch bis zum 20. Januar 2010 der Fotowettbewerb “Meine Ziele 2010″. Aufgabe ist es, die eigenen Ziele für 2010 kreativ in einem Foto um zu setzen. Zu gewinnen gibt es auch ne Menge. Mehr Infos gibts unter:
http://www.foto-howto.de/aktuelles/1-neues/382-fotowettbewerb-meine-ziele-2010.html

Beste Grüße

Hat man denn im Netz nie seine Ruhe?

Was waren das noch für goldene Zeiten! Dein Sensor hieß “Film” und noch nicht analog, Du hast für Dich selbst fotografiert, neben Deinem Schreibtisch stapelten sich Diakästen und Abzüge in Schuhkartons, keiner hat sich für Dein Zeug’s interessiert und Du wurdest in Ruhe gelassen.

“Du brauchst ein digitales Zuhause im Web 2.0″ haben sie gesagt. “Eine eigene Webseite oder einen Fotoblog musst Du haben” haben Sie gesagt. “Ja, und bei Flickr und fotocommunity.de musst Du Deine Bilder einstellen.”

Ich habe dann all das gemacht und schwer war’s ja eigentlich nicht. Dutzende kamen täglich vorbei, Hunderte schauen sich Deine Bilder auf Flickr an. Das ist so, als ob eine Rolltreppe durch Dein digitales Wohnzimmer führt und alle schauen was an Deinen Wänden hängt. Tag und Nacht.
Manchmal findet dann einer Gefallen an Deinem Zeugs, verpetzt es Anderen und plötzlich stehen sie zu Tausenden mitten drin in Deinem digitalen Heim. Haben die denn alle kein eigenes Zuhause???

Nee wirklich, wo sich früher nur Deine Familie und Freunde bei Deinen Diashows das Gähnen verkniffen, da wird heute der Exhibitionismus offen im Netz ausgelebt. Und alle finden’s auch noch “cool”. Plötzlich ist jeder ein Künstler (oder Wünstler?). Neeneenee, ich weiß nicht …

26C3: Photography & the Art of Doing it Wrong

Berlin, Ende Dezember. Die junge amerikanische Fotografin Audrey zeigt (Video) wie Mißgeschicke und ungewöhnliche Ideen zu ungewohnten Bildern führe.

Audrey beginnt mit ein paar Klassikern: einer achtstündigen Belichtung von Niépce auf Bitumen of Judea, wie es Daguerre aus Versehen gelang den ersten Mensch in einem Foto festzuhalten und mit ein paar anderen Beispielen wie die ersten Fotografen eben auch Bastler und Hacker waren.

Experimental artists, like hackers, use the flaws and weaknesses of their medium to bend it to their will. New techniques are often discovered by accident or through questioning “what happens if I…?”

Und so sind Ihre Projekte schon eher ungewöhnlich. Beschädigte Bilder einer defekten Speicherkarte gehören genauso dazu wie angekokelte Dias und Filmschnipsel die auf einem Stück Papier mit Nadel und Faden zusammengenäht wurden um anschließend in einer Großformatkamera zu landen.

Gefällt’s? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Die spielerische Kreativität mit der das Medium Fotografie zu allen möglichen Zwecken “verbogen” wird ist auf jeden Fall erfrischend. Mit solchen Ideen im Hinterkopf muss auch 2010 wieder zu einem interessanten fotografischen Jahr werden.

26C3: Ende der Street Photography?

Gestern: ein interessanter Vortrag des Fotojournalisten Axel Schmidt zum Thema “Das Recht am eigenen Bild und das Ende der Street Photography”.

Einige der Nachbarblogs hatten ja im Lauf diesen Jahres über die gesetzliche Situation in Sachen Street Photography berichtet (bspw. Kwerfeldein zum ersten / zweiten / dritten) … und damit leider auch zur Verunsicherung beigetragen.
Das Problem: werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausgereizt, dann ist mit Street Photos nicht mehr viel anzufangen und der Fotograf setzt sich juristischen Risiken aus.

Auf dem 26c3 (26ster Chaos Communication Congress) im Berliner bcc sprach gestern der Fotojournalist Axel Schmidt (von ddp) über seine praktischen Erfahrungen mit dem Thema.
Neue Erkenntnisse über die gesetzliche Situation gibt es zwar nicht, dafür aber reichlich Tipps und Tricks eines Praktikers. Auf jeden Fall interessant.

Wer diesen und weitere Vorträge vom 26c3 anschauen möchte findet auf dieser Seite Links zu den Streams und ggf. zu den fertigen Videos. Oder bei Youtube und Vimeo einfach mal die Augen offen halten. Oder Ihr kommt einfach her:-)