29. August 2008
In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.
Es ist Samstag der 24. Juni 2000, ein bewölkter aber trockener Sommertag, warm aber nicht heiß, mit ein bißchen Wind. Mit Freunden bin ich zum ersten mal zu Gast bei einem Flugtag - ‘Hahn in Motion’ (Flughafen Hahn).
Für einen Technikfan wie mich gibt es hier eine ganze Menge zu sehen, die Kamera ist dabei und ich habe einfach eine gute Zeit. Dabei sind Flugzeuge aller Zeitalter und Größen. Vom Fieseler Storch bis zur B747, Militärmaschinen wie Zivilflugzeuge.
Aber ein Schmankerl stiehlt all den Flugmaschinen die Schau. Ein Dinosaurier, in den ausklingenden 60ern entworfen, überwiegend in den Siebzigern gebaut, aber im 21sten Jahrhundert fliegen sie noch immer.

Eine Concorde, mit der Kennung F-BTSC. Kein riesiges Flugzeug aber lustig schaut sie aus, auf ihren Stelzen. Die futuristische Rumpfform, die Deltaflügel, die ungewöhnlich eckigen Triebwerksöffnungen. Ohrenbetäubender Lärm den man dem Halbpfünder kaum zugetraut hätte. Lies den Rest des Artikels »
Tags: Concorde, Foto-Echo, Griff ins eigene Archiv
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28. August 2008
Neulich berichtete zoomyboy darüber, sich seine alten Fotos (aus 2007) angeschaut zu haben und ob der ‘einfach nur schlechten‘ Fotos erschrocken zu sein. ‘Klaro, im Lauf der Zeit wird man halt besser’ werden sich viele von zoomyboy’s Lesern gedacht haben.
‘Merkwürdig’ dachte ich. Natürlich ist die Ausschußrate im Lauf der Zeit etwas kleiner geworden, die gestalterischen Ansprüche größer und die Technikbeherschung besser.
Trotzdem schaue ich mir manche meiner ‘alten’ Fotos an und erinnere mich nicht nur an den Moment der im Foto konserviert wurde, sondern an eine andere Sichtweise, andere Stile, längst nicht mehr benutzte Ausrüstung, lange nicht mehr praktizierte Techniken und darüber wie ich mich verändert habe.
Heute stelle ich mir die Frage wann ich endlich den Mumm finde, mich mit Street Photography zu befassen. Dabei ist es gerade mal 25 Jahre her, als ich damals als Schüler in der Foto-AG unserer Schule damit angefangen habe.
Heute erzählen mir manche Fotografen: ‘Die besten Fotos macht derjenige der das Geschehen am besten kennt’. Ein fotografierender Tänzer macht oft bessere Tanzfotos als viele ‘Profis’. Dabei wurde ich damals für manche meiner Fotoreportagen gelobt, weil der Betrachter das Gefühl habe ‘mitten drin’ zu sein.
‘Hey Du Langweiler, komm mal zum Punkt!’
Schon gut, hier ist also der Deal: ich habe derzeit sowieso pfundweise aktuelle Projekte im hybriden Workflow - da werde ich einfach mal zwischendurch ein Archivfoto mitnehmen, scannen, es hier einstellen und beim Nachdenken über’s Foto vor mich hinbrabbeln einfach mal mitbloggen.
Schon ganz bald geht’s los, mit einem Echo aus dem Jahr 2000.
Tags: Foto-Echo, Griff ins eigene Archiv
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26. August 2008
Was beim Fokussieren alles schiefgehen kann und wie man die häufigsten Fehler vermeidet hatte ich schon in meinem Erfahrungsbericht vom WBF 2007 berichtet. Nach der Folgeveranstaltung in 2008 bin ich wieder um ein paar Erfahrungen reicher.Die damaligen Lektionen lehrten mich:
- auf die bildwichtigen Stellen fokussieren, bei Menschen sind das meist die Augen,
- ‘focus and then recompose‘, erst fokussieren, Schärfe speichern und dann den Bildausschnitt festlegen,
- nimm den für die Aufgabe geeignetesten AF-Sensor,
- setze die Schärfenachnührung / Servo-AF gezielt ein,
- nutze die Schärfespeicherung wenn möglich,
- ist Dein Objekt schnell, dann sei selbst entweder schnell oder ahne Bewegungen voraus,
- nimm kurze Belichtungszeiten.
Nach dem Festival 2008 möchte ich die Liste etwas ergänzen. Dieses Jahr habe ich das Festival exklusiv mit einem 1.4 / 85mm-Objektiv fotografiert. Hohe Lichtstärke, ideale Brennweite, schönes Bokeh … und eine Schärfentiefe die gekonnt eingesetzt werden will.
Doch nicht nur bei Blende 1.4 sind Fokussierfehler unverzeihlich. Den beliebten Trick ‘Dann mach halt die Blende zu und kompensiere so etwaige Fokussierfehler.’ mag ich nicht besonders. Mein Grund: bei starken Vergrößerungen fällt’s auf, wenn auch selten bei der üblichen Webauflösung.
So lernte ich dann diesmal folgendes dazu:
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Tags: Bodypainting, Erfahrungsbericht, Seeboden
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25. August 2008
Auf einem Highway irgendwo in den USA, irgendwann. Ein Zuckerschlecken ist sein Job und sein Leben bestimmt nicht: Tom ist Trucker und sein Job treibt ihn quer durch die USA. Seine Familie und seine Freunde trifft Trucker Tom nur wenn er zu Hause ist - also nicht so oft.
Trotzdem nutzt er die Zeit hinter’m Steuer so gut er kann und so fing er irgendwann an beim Fahren Podcasts zu hören. Und nachzudenken. So kam es das er sich irgendwann einen mobilen Internetzugang besorgte, ein Laptop und ein bißchen Equipment um seine eigenen Podcasts zu produzieren. Audio-Podcasts und zwischendurch dann und wann eine Videofolge. Vom Truck aus.
An einem Montag Morgen, auf der A67, gegen 7:00 Uhr. Die Arbeitswoche fängt wieder an, wie fast immer mit der Autofahrt von Stadt W. nach Stadt K. Wie so oft beim Autofahren kommt ein Podcast aus den Lautsprechern, heute höre ich ‘Tips from the Top Floor‘, Episode 307. Da berichtet Chris Marquardt live von seinem Fotoworkshop aus Fort Collins. Trucker Tom ist diesmal wieder als Teilnehmer mit dabei.
Beim zuhören verliere ich mich in Gedanken. Da hockt einer Tag für Tag hinter dem Steuer seines Trucks, fährt quer durch die USA, schläft nachts in seinem Gefährt und findet immer noch Zeit und Inspiration zu fotografieren, zu filmen und zu podcasten. Beeindruckend!
Ja, die immer-dabei-Kamera ist bei mir oft dabei, bei Dienstreisen (so wie jetzt nach Belgien) eigentlich immer (logisch). Wie oft fotografiere ich unterwegs?
Keine Zeit, schlechtes Wetter, keine fotogenen Dinge da, keine Lust. Viele Ausreden, kein einziger Grund. Das ‘gerade nicht die richtige Zeit zum Fotografieren ist’ wird wohl immer so sein - es sei denn ich tue was dagegen.
‘Nimm die Kamera in die Hand und mach ein Foto, da wo Du gerade bist!’ sag ich zu mir. Kunst kommt dabei wahrscheinlich nicht raus, aber Spass macht’s eigentlich immer. Tja und lernen, lernen kann man dabei auch. Immer. Überall.
Tags: Chris Marquardt, TFTTF, Transit, Trucker Tom, Unterwegs
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22. August 2008
Tags: Favoriten, Flickr
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21. August 2008
Kürzlich wieder bei einer Unterhaltung mitgehört: es gibt Menschen, die glauben auf einem Bodypainting Festival zu fotografieren sei nur was für Spanner. Bildet Euch selbst eine Meinung.

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Tags: Aktuell aus dem Workflow, Bodypainting, Devil, Seeboden, WBF 2008
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20. August 2008

Heute gibt’s statt einem Artikel ‘nur’ ein Bild aus dem aktuellen Workflow. Fotografiert auf dem World Bodypaining Festival 2008, in Seeboden, Österreich.
Tags: Aktuell aus dem Workflow, Bodypainting, Devil, Seeboden, WBF 2008
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19. August 2008
Eigentlich ist es ja ganz einfach: wird die Belichtungszeit zu lang, steigt die Wahrscheinlichkeit für’s Verwackeln. Die Faustregel zur Berechnung der Freihandgrenze kennt wohl auch fast jeder:
Kehrwehrt der Belichtungszeit, ggf. Crop-Faktor bedenken, großzügig nach oben aufgerundet.
Wenn zwei oder mehr Fotografen zusammentreffen und die Sprache auf dieses Thema kommt, dann wird schnell klar: mindestens einer der Anwesenden kennt jemand oder ist jemand der auch 300 mm KB-Äquivalent bei 1/20 Sekunde verwacklungsfrei aus der Hand hält.
Ich geb’s zu: ich hab den Tatterich, die Faustregel funktioniert bei mir so nicht. Betrachte ich meine Digitalfotos bei 100% oder kontrolliere Dias in einer Großprojektion, sehe ich schnell den Unterschied. Freilich: bei Bildschirm- oder gar Web-Auflösung fällt es (mir) kaum auf. Da geht auch manch suboptimales Bild durch.
Was mir hilft? Nun, die üblichen Verdächtigen:
- ein bis zwei Belichtungsstufen kürzer belichten
- besonders stabile Kamerahaltung (bspw. Da Grip), auch arbeiten mit Winkelsucher, knieende Haltung
- abstützen (Boden, Wände, Bäume)
- Stative
Wie hälst Du’s mit der Freihandgrenze? Funktioniert sie für Dich, hast Du ein ruhigeres Händchen oder geht es Dir ähnlich wie mir?
Wie funktioniert die Freihandgrenze für Dich?
- Bei mir gehen auch längere Verschlußzeiten. (57%, 4 Votes)
- Ich muß kürzere Verschlußzeiten benutzen. (43%, 3 Votes)
- Funktioniert prima, überhaupt keine Verwackler. (0%, 0 Votes)
- Eigentlich ganz gut, bei 100% wird's aber unscharf. (0%, 0 Votes)
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Tags: Faustformel, Freihandgrenze, Unschärfe, Verwackeln
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18. August 2008
Vor diesem Spruch gibt es wirklich kein Entrinnen. Im Gespräch mit Freunden, beim Lesen von Blogs, beim Hören von Podcasts - alle erklären mir warum es wichtig ist nicht immer alles beim Discounter oder im Versandhandel zu bestellen.
Der stete Tropfen höhlt den Stein und so versuche ich es immer wieder mal, zuletzt am vergangenen Samstag. Wider meine Überzeugung und leidvolle Erfahrung.
Als Ersatz für ein Polaroidback und einen Belichtungsmesser muss eine kleine DSLR her, die zum schon vorhandenen Glas passt. Also stürze ich mich in meiner Heimatstadt W. in ein Fotofachgeschäft.
Ich: “Was kostet denn die xxxx, body only?”
Er: “Mit Kit-Objektiv 589,- Euro.”
Ich: “Und body only?”
Er: “Aha, Sie verwenden die wohl als Lochkamera. Moment … das macht dann 569,- Euro.”
Ich: “Naja, verglichen mit den Preisen anderswo und der Tatsache das dieses Modell sich nicht so toll verkauft, noch dazu einen Monat vor der Photokina … Wie wär’s mit 500,- Euro?” (der Preis im Versandhandel schien mir eine gute Ausgangsbasis zum Feilschen)
Er: “Moment mal …” spricht er und beginnt zu telefonieren.
“Nee, da kann ich gar nichts machen. Aber die yyyy kann ich Ihnen ohne Objektiv für 499,- geben.”
Ich: “Also gar kein Entgegenkommen? Kein bißchen?”
Er schüttelt den Kopf. “Aber von zzzz gibt es ein Modell, dass …”
Ich: “Danke nein, aber Danke für Ihre Hilfe.”
Kein Entgegenkommen also, schade. Wenigstens hat der Verkäufer mir dieses Mal nicht
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Tags: Einkauf, Einzelhandel, Fotohändler
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