Jedes Jahr Mitte Juli kommt Leben in den sonst beschaulichen Kärntner Ferienort am Millstätter See: Seeboden. Dort treffen sich dann Maskenbildner, Make-Up-Artists, Special Effect Makup-Spezialisten, Bodypainting-Amateure, Musiker und tausende Besucher zu den Bodypainting Weltmeiserschaften, dem World Bodypainting Festival.
Bodypainting von Künstler Vargas
Was geht da eigentlich so ab? Drei Tage, drei Bühnen und jeden Tag über 30 Punkte im Programm. Aber der Reihe nach.
Das Rahmenprogramm ist an allen drei Tagen ähnlich:
- 08:30 das Festivalgelände ist für Teilnehmer offen
- 10:30 offizielle Eröffnung und Start der ersten Bodypainting-Gruppen, die Händler öffnen ihre Shops
- 11:00 die ersten DJs legen auf
- 13:30 die Bands fangen an zu spielen
- 15:00 in der Photo Award Area geht’s los
- 19:00 Catwalk der Paintings auf der Hauptbühne
- 21:00 Modenschauen, Performances, Siegerehrung
- 22:00 großes Konzert des Tages
- 23:00 World Fluoro Award oder Performances
- 01:00 Ende des Tages
Es ist also eigentlich völlig wurscht was man fotografieren möchte, von Street über Mode, Glamour bis hin zur Konzertfotografie – alles ist da.
Special Effect “Painting”
Gepaintet wurde auch dieses Jahr in den folgenden Kategorien:
- Airbrush
- Special Effect
- Pinsel und Schwamm
- Pinsel und Schwamm – Amateure
- Face Painting
- Fluoro Award (UV-Farben)
Das Niveau der Paintings ist hochklassig, klar, denn hier sind überwiegend Profis von Film und Fernsehen am Werk.
Fotografieren im Dunkeln, ohne Blitz, aber mit UV-Farben
Für einen Fotografen der drei Tage lang zwölf Stunden am Tag dort fotografiert, ergeben sich da natürlich interessante Fragen:
- Mit welcher Ausrüstung gehe ich da hin?
- Wie trage ich die Ausrüstung (3*12 Stunden lang)?
- Mit welchen Problemen hat man dort zu kämpfen?
- Scharfe Fotos mit schnellem Glas – ein Drama in drei Akten.
- Wie fotografiere ich ein Konzert zum ersten Mal?
- Im Dunkeln fotografieren? Ohne Blitz, nur mit UV-Licht?
- Ein paar Sekunden mit dem Model, wie soll das funktionieren?
- Wie komme ich unter diesen Bedingungen zu mehr als nur zu durchschnittlichen Schnappschüssen?
Fragen über Fragen, aber Gott sei Dank gibt es ein paar einfache Tipps und Tricks die jeder einfach nachmachen kann. In loser Folge, in den nächsten Blogposts.