Archiv für die Kategorie ‘Fotografie’

Flickr-Favoriten der Woche 2008-W45

Mittwoch, 05. November 2008

Ohne viel Getue: das sind die Bilder die mich seit letztem Mal inspiriert haben. Die Favoriten sind aktuell auch auf meiner Favoritenseite bei Flickr zu sehen und über Deinen Besuch meines Flickr-Portfolios würde ich mich natürlich auch freuen.

Hoffnungsloser Fall: Weitwinkel-Sucht

Dienstag, 04. November 2008

Als er mit der Fotografie anfing, da packte er am liebsten ein Teleobjektiv auf seine Kamera. Später, viel später erst, entdeckte er das Weitwinkelobjektiv für sich. In Form eines 35mm-Objektivs. Heute schüttelt er darüber selbst den Kopf.
Irgendwann waren ihm 35mm Brennweite dann zu normal, mehr Weitwinkel musste her. So war dann der nächste Schritt 28mm. Nicht lange darauf begann in ihm die Erkenntnis zu keimen das diese Reise vielleicht noch nicht zu Ende sei, er aber zumindest das Muster bereits kannte, dem seine Entwicklung folgen würde.

Mit beidem sollte er recht behalten. Die 28mm mussten einem richtigen Weitwinkel mit 24mm weichen. Als die Frage im Raum stand ob vielleicht der Einstieg in die Ultraweitwinkelklasse bevorstand, da waren alle Skrupel bereits beseitigt. 20mm.
Zweieinhalb Jahre später von 14mm gefolgt (kein Fisheye, ca. 110° Bilddiagonale). Eines war ihm klar: Fisheyes, mit ihren extremen Verzerrungen und dem Problem die eigenen Füße - bzw. Stativbeine - aus dem Bild zu halten, so weit würde es nie kommen. Endlich daheim!

Es kam was kommen musste: der Umstieg von seinen heiß geliebten Film-SLRs auf DSLRs brachte eine häßliches Ding mit: den Cropfaktor. Der Hersteller seiner Wahl ließ sich mit Fullframe-DLSRs erst mal Zeit und so sah er sich wieder der Frage gegenüber: entweder ein extremeres Weitwinkel für Cropsensoren oder aber ein Fisheye das tauglich für’s Vollfromat sein sollte.

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So fotografiert er bei einem seiner UrbEx-Ausflüge jüngst mit einem Fisheye die Innenräume des Hauses. Als er nach Hause kam und sich die Bilder genauer anschaut, da formt sich langsam eine Frage in seinem Kopf: ‘Entweder ich denke nochmal über die Finanzierung einer Fullframe DSLR nach, oder ich hole den Panoramakopf vom Dachboden’.

Hört das eigentlich nie auf?

Blick durch den Sucher - 2008-W44, Podcasts

Sonntag, 02. November 2008

Der Blick durch den Sucher - der Wochenrückblick auf die Fotografie-Szene - für Kalenderwoche 44. Dieses Mal ist der Blick in mehrere Teile gesplittet, hier der erste zum Thema Foto-Podcasts.

Wer übrigens zum nächsten “Blick durch den Sucher” beitragen will hängt sich einfach per Kommentar an diesen Post dran. Beim nächsten Blick nehme ich’s dann mit auf.

Flickr-Favoriten der Woche 2008-W44

Montag, 27. Oktober 2008

All your base are belong to us (ciel moutonneux) von monsieur be Nézz a szemembe! von akosphoto Feeding the Phantom von opticalreflex Les Paul 2 von Andrew Frame Anomaly von rosiehardy The Mother Of The Emigrant von symmachiarii hora azul dique von iroman25 The Laurin - Bolzano von Nathan White Mach None von Lost America dreamy dreams von Lynn.... Propaganda: The series 4 von Eolo Perfido: Portrait and Fashion Photographer Orangutan von UberJ Free Range Bunny Rabbit von UberJ Does a body good! von spudcheyne DC Japan von Ryan Holloway Photography  von Ryan Holloway Photography  von TyC Bartlett Balloon Festival 2008 von TTLStuicide Pabellon Agua 02 - Expo Zaragoza 2008 von hitkaiser Lamps von mcveja

Warum es Kriegs-Fotografen gibt

Samstag, 25. Oktober 2008

Fotografen begeben sich in Unsicherheit und Gefahr, tauschen freiwillig ihr Leben in der so genannten zivilisierten Welt gegen Assignments in Kriegen, ethnischen Konflikten und Naturkatastrophen ein. Warum?
James Nachtwey hat eine einleuchtende Erklärung dafür (via ProPhotoLife).

Foto-Echo: Two tribes go to war

Freitag, 24. Oktober 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

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Oh Mist, ich habe verschlafen! Eigentlich hatte ich mich vor dem Nachteinsatz nur kurz hinlegen wollen, aber irgendwie bin ich zwei Stunden zu spät. Jetzt schnell ins Auto und ab nach Bergheim.
Es ist Samstag der 17te Februar 2001, die Nacht in der 288 und 259 die A61 bei Bergheim überqueren. Zwei Bagger, recht große Bagger. Es sind Arbeitstiere im Braunkohle-tagebau und sie müssen ihre Standorte wechseln. Die dazu notwendige Überführung dauert Wochen, denn Fahrzeuge mit einem Gewicht von 11000 bzw. 8000 Tonnen bewegen sich langsam … und sie hinterlassen Spuren. (more…)

Die Kamera und ich: Abschied vom Spiegel

Freitag, 17. Oktober 2008

In Teil eins ging es um die Geschichte und die Gewöhnung an den Spiegel (der SLR), in diesem Teil nun entwöhne ich mich vom Spiegel und schaue in die Zukunft.

Die Entwöhnung beginnt. Sparzwänge führten schon in der Filmfotografie zu kleineren Spiegeln die nicht mehr das gesamte Sucherbild zeigten. Helligkeit und Größe des Sucherbilds konnte man sich schon immer erkaufen - man bekam wofür man zahlte.
Mit den ersten DSLRs und ihren Cropsensoren wurde das Problem drastischer, der Sucher wurde kleiner und / oder deutlich weniger hell. In diesem Punkt sind heutige Meßsucherkameras ihren (D)SLR-Schwestern wieder deutlich voraus.
Schnell machten erste Bridgekameras mit elektronischem Sucher vor, dass auch ohne Spiegel ein überzeugendes Sucherbild zu Stande kommen kann. Die Massen waren mit dem LifePreview auf dem rückseitigen Display ihrer kompakten Digitalkamera ebenfalls zufrieden.

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Situation heute. Von den fehlenden Wechseloptiken abgesehen machen heute Point-and-Shoot-Kameras der Oberklasse vor, dass vielfältige Einstellmöglichkeiten nicht an eine SLR gebunden sein müssen. Vor allem schwenk- und drehbare Displays machen Freunden des Lichtschachtsuchers heute viel Spaß.
Erste Fotoprojekte mit der DSLR zu fotografieren ohne den Sucher zu benutzen, dafür aber den Life-Preview habe ich selbst bereits praktiziert. Sicher, die Qualität des Previews hinkt der Qualität eines exzellenten Spiegelsucher deutlich hinterher, doch das dürfte mit künftigen Produktiterationen deutlich besser werden.

Was will ich eigentlich? Kleinere Kameras, mehr Bilder pro Sekunde und die Annehmlichkeiten des kleineren Auflagemaßes sind mir persönlich Wurst. Eine Kamera mit guter Bildbeurteilung vor der Aufnahme, schwenkbarem Sucher / Display (um den Winkelsucher überflüssig zu machen) und der Möglichkeit vorhandene Objektive zu verwenden würde schon reichen. Features wie ein Live-Histogramm im Sucher / Display sollten für Entwickler heute auch keine Hürde mehr sein.
Eine Videofunktion wird ohne Aufpreis gerne mitgenommen, ein Anwendugsfall dafür wird sich gewiß finden.

Aber was wird aus dem Spiegel? Nun, wenn meine Wünsche auch ohne Spiegel realisierbar sind, dann würde ich am Spiegel nicht festhalten. Ja, vermissen würde ich ihn, keine Frage.
Die Four-Thirds-Gruppe macht’s vor, Red hat einen DSLR-Killer bereits angekündigt. Die großen Hersteller lehnen sich bisher nicht so weit aus dem Fenster, aber es würde mich arg wundern wenn nicht alle Hersteller ensprechende Produkte in ihrer Entwicklungspipeline hätten.

Spiegel, mein alter Freund, Du wirst mir fehlen.

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Abschied vom Spiegel

  1. Die Kamera und ich: Gewöhnung an den Spiegel
  2. Die Kamera und ich: Abschied vom Spiegel

Die Kamera und ich: Gewöhnung an den Spiegel

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Wie es zum Spiegel kam und wie ich mich in über zwanzig Jahren dran gewöhnt habe. Teil zwei wird sich mit der Entwöhnung und einem Blick in die Zukunft befassen.

Die Photokina ist also vorbei und sie hat uns interessante Neuigkeiten gebracht. Immer mehr DSLRs mit Life Preview, manche davon erstmalig mit Videofunktion und und und …
Einen Spiegel braucht man dazu in der Kamera nicht wirklich (vom Sony LifePreview abgesehen) und so hat dann auch die Four-Thirds-Allianz den Spiegel bei der nächsten Generation gleich weg gelassen.

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Rückblick: wie kam es eigentlich zum Spiegel? Für den Fotografen stand am Anfang die Kamera ohne Sucher und ohne Blick ‘through the lens’ (TTL). Der Praktikabilität wegen kamen Peilhilfen / Sucher hinzu, später Messsucher. Doch auch mit dem besten Sucher sind manche fotografischen Bereiche kaum zu beherrschen: Makrofotografie, extreme Tele- und extreme Weitwinkelbrennweiten. So kam es dann zum Spiegelkasten als Zubehör zu manchen Meßsucherkameras und schnell wurde dieses ‘Zubehör’ in Kameras integriert.
Natürlich ist die Idee viel, viel älter.

Siehe da: endlich brachte die SLR (man verzeihe mir das umgehen der TLR) das parallaxenfreie Sucherbild, mit jedem Objektiv, in jeder Situation. Der damals größte Wunsch war wahr geworden: Im Sucher exakt das zu sehen was später auf dem Film landen würde.
Die Belichtungsmessung und später den Autofokus dazu zu packen war zwar konsequent, vorher aber bereits in Sucherkameras erfolgreich praktiziert worden.

Man gewöhnt sich dran. Tatsächlich sogar rasend schnell. Die schon wegen ihrer aufwendigen Mechanik als wertig geltenden SLR fanden unter Berufs- wie Hobbyfotografen schnell ihre Freunde. Größe, Gewicht und Arbeitsgeräusche wurden von vielen hingenommen, andere trieb genau dies ins Lager der Meßsucherkameras.
Ein großer heller SLR-Sucher, mit übersichtlichem Informationsdisplay wurde ab Mitte der 1980er Jahre verfügbar, wobei die Kluft zwischen Consumer- / Prosumer-Variante und Profigeräten immer sichtbar blieb.
Ich mag meinen Reflexsucher, besonders bei den ‘vollformatigen’ Spitzenmodellen. Gewicht und Sound tun all dem keinen Abbruch, ganz im Gegenteil: man fühlt sich richtig gut mit dem lauten und schweren Gerät.

In Teil zwei geht es weiter damit, wie ich langsam vom Spiegel entwöhnt werde, was an seine Stelle treten könnte und wie es mir dabei so geht.

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Abschied vom Spiegel

  1. Die Kamera und ich: Gewöhnung an den Spiegel
  2. Die Kamera und ich: Abschied vom Spiegel

Flickr-Favoriten der Woche 2008-W42

Montag, 13. Oktober 2008

Und wieder mal einige Flickr-Favoriten um Euch einen trüben Herbsttag etwas freundlicher zu machen.

Derelict cottage von Moonshine1999 ... and here is the bedroom von Moonshine1999 Rivets von Katy Silberger reggimi von ro_buk  [I'm not there] US Navy F/A18 SuperHornet-vapor cone-IMG_3178 von blackgrouse Baby Inside von m'AAA't nothing personal von Lars van de Goor  von ArTeTeTrA [ArTe e TeTrA SoLo a TrAtTi] autómata. von Kaxo Apocalipshit. von Martín-O Bride in glasses von garreyf Lines Of Tatra von sneuweger [photowalkingmunich.de] DSCN0052 von b_key Balloon Ribbons  von BryanClark Volkswagen bug    HDRview von Oº°‘¨¥ü©ã¹o¨‘°ºO Gentleness and Joy von Song of Stone LHC von Bulsti Circle of Colors von milan tea Hitler Teapot von BrightonJel #155. 365. Would you like Fry's with that? von hawhawjames

Urban Exploration: Recherche tut gut

Dienstag, 07. Oktober 2008
Im letzten Artikel ging es ja darum wie man ‘zufällig’ über geeignete Objekte für die Urban Exploration stolpert und herausfindet was man damit anfängt. Doch oft kommt auch die Frage: Bilder von UrbEx-Projekten gibt es ja im Internet, nur warum gibt’s da keine Liste mit Adressen?

Warum nennt keiner die Adressen? Die Gründe sind vielfältig:

  • ‘Mein Objekt, ich will da explorieren.’
  • Angst vor Ärger, immerhin ist der Zutritt zu den meisten Objekten untersagt, verboten oder zumindest unerwünscht. Man möchte nicht nachträglich ertappt werden.
  • Der Zettel am schwarzen Brett könnte als Aufforderung zur Übertretung von Verboten oder gar Gesetzen verstanden werden.
  • Viele Objekte wurden bereits geplündert oder Vandalen haben sich dort ausgetobt - man will’s nicht schlimmer machen.

Also gibt’s keine Hinweise im Internet? Doch es gibt solche Hinweise, oft sogar massenhaft. Das Problem ist nur:

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