Archiv für die Kategorie ‘Motiv Scout’

Gothic forever

Sonntag, 25. Juli 2010
SONY DSC

So gesehen beim World Bodypainting Festival 2010 in Seeboden, Österreich. Painter: Birgit Hertfelder, Deutschland; Kategorie: Special Effect Make-up.

WBF 2009 – Probleme erkennen und beheben (2)

Freitag, 27. November 2009

Und weiter geht’s mit dem Erfahrungsbericht, den überstandenen Herausforderungen und dem ein oder anderen Tipp.

2007-087-0035-edit01-webgal.jpg Kenne Deine Ausrüstung. Im Fotografengraben vor der Bühne herausfinden welche Messmethode mit wie viel Belichtungskorrektur optimale Ergebnisse bringt? Nee, üben tue ich lieber wenn ich Zeit habe, fahre ich zu einem Festival beherrsche ich mein Zeugs lieber.
Wer seine Ausrüstung blind beherrscht ist klar im Vorteil. Die Kamera vom Auge zu nehmen bedeutet in manchen Situationen unwiederbringliche Momente zu verpassen. Checklisten sind eine gute Idee und gehen durch viel Übung in Fleisch und Blut über.

Witterung. “Das bißchen Sonne macht mir nix aus, ist ja genug Schatten da.” Wer nicht hören will muß fühlen, nach drei Tagen Sonnenschein ist der Sonnenbrand vorprogrammiert. Gelernt: Sonnenmilch und Hut sind am Mann.

Am Abend des letzten Festivaltages sitzen wir beim Abendessen. Die Bühnenpräsentation ist in vollem Gange, das Ende der Veranstaltung noch fünf, sechs Stunden weit weg – trotzdem wird das Bühnendach abgesenkt, die Großbildleinwand eingefahren, Lautsprecher in Folie eingepackt. Merkwürdig.
Mir fällt ein Tröpfchen auf die Nase und bevor ich Luft geholt habe gießt es aus allen Rohren. Besucher, Bodypainter, Modells und Fotografen (mit Ausrüstung behängt wie Weihnachtsbäume) rennen wie die Hasen um irgendwo ein trockenes Plätzchen zu ergattern. Ich springe unter einen nahe stehenden Baum, werfe mir einen Regenponcho über und in Sekunden sind die Ausrüstung und ich im Trockenen. Gelernt: Regenschutz für Mann und Material sind immer am Mann.

Tagsüber geschwitzt und abends gefroren? Ist wohl jedem schon mal passiert. Später wieder aufwärmen ist ja ganz nett, beim mehrtägigen Einsatz drückt so was aber auf die Motivation. Gelernt: Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip, warme Klamotten in Reichweite.

2007-089-0029-edit01-webgal.jpg Verpflegung. Weder mit knurrendem Magen noch kugelrund vollgefuttert kann ich mich auf’s Fotografieren konzentrieren. Deswegen esse ich eine Kleinigkeit nach Bedarf und wenn Zeit ist. Aber: Getränke sind immer direkt greifbar, klebt erst die Zunge am Gaumen ist es mit der Bildgestaltung nicht mehr weit her.

WBF 2009 – Probleme erkennen und beheben (1)

Donnerstag, 26. November 2009

Jeder der schon mal für mehrere Tage auf einem Festival fotografiert hat weiß: unverhofft kommt oft.  Jedes Mal fährt man mit der Gewissheit hin gut vorbereitet zu sein und viele Eventualitäten bedacht zu haben … und jedes Mal lernt man wieder Neues dazu.
Hier nun ein paar der Dinge die ich im Lauf der Jahre beim fotografieren auf dem World Bodypainting Festival gelernt habe.

2009-022d-0049-e01-dmgal.jpg Nicht in Stimmung. Gute Laune auf Knopfdruck ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem: schlechte Laune kann sich auf die eigene Kreativität auswirken und auf einem Festival mit einigen tausend Besuchern absolut fehl am Platze. Ruhig bleiben, Toleranz üben, fünf auch mal gerade sein lassen, immer freundlich sein, nicht gleich in die Luft gehen wenn Dir jemand auf den Fuß tritt oder den Ellbogen in die Seite drückt. “If you can’t do it with a smile, then don’t do it”. Und lächeln.

2007-058-0017-edit01-webgal.jpg Menge an Ausrüstung. Große Fotorucksäcke mit 15 Kilo und mehr, Stativ gleich dran geschnallt; oder gar zwei Koffer läss(t)ig auf einem kleinen Wägelchen hinter sich herziehen? Gepäck das zu schwer ist um es dauerhaft zu tragen, dass abgestellt werden muss und dann für andere zum Stolperstein wird? Nein Danke! Gelernt: nur was sich bequem und schmerzfrei über die geplante Dauer tragen lässt kommt mit, weniger ist mehr. Notfalls lassen sich Ersatzausrüstung im  Hotel oder Auto deponieren.

Energie und Speicherplatz. Es gibt viele gute Gründe zu sparen. Bei einem Festival an Akkus und Speicherkarten zu sparen ist aber Unsinn. Gelernt: es kommen so viele Akkus und Speicherkarten mit, dass auch wenn viel Speicherplatz und Energie gebraucht werden, mindestens eine 30%-Reserve bleibt. Schließlich fallen Akkus und Speicherkarten zum ungünstigsten Zeitpunkt aus.

Fortsetzung im nächsten Blogpost.

Endlich wieder 9 Jahre alt und im Paradies

Montag, 15. Juni 2009

Hoppla, was darf man sich denn darunter vorstellen? Zumindest unter den Jungs dürften manche sich noch an ihre kindliche Faszination für Modelleisenbahn erinnern. Nicht zu reden von denen, die ihre Faszination für diese Spielerei nie ablegen.
Alle die fühlen sich als wären sie wieder neun Jahre alt und im Modellbahnparadies. Genauer gesagt im Miniatur Wunderland in Hamburg.

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Was dort auf der größten Modelleisenbahn der Welt geschaffen wurde ist nicht nur eine Modellbahn im Maßstab H0. Hier wurde eine vollständige Welt geschaffen, Figuren die Situationen darstellen und kleine Geschichten erzählen.

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Was liegt nun für einen Fotografen näher, als mit der Kamera bewaffnet dort hinzugehen und zu fotografieren bis die Speicherkarten voll sind? Darf man das überhaupt?
Fotografieren und / oder Videofilmen ist hier ausdrücklich erlaubt und macht unglaublich viel Spaß. Wenn, ja wenn man sich ein klein wenig vorbereitet.

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Anfahrt / Eintritt / Parkplätze sind auf der Webseite gut erklärt. Die kostenpflichtigen Parkplätze direkt vor dem Haus sind schnell voll, Anreise mit ÖPNV lohnt sich. Der Eintritt für Erwachsene kostet 10 EUR, Ermäßigungen für Schüler / Studenten / Kinder, etc.

Gedanken zur Fotoausrüstung. Damit der Besuch in der Speicherstadt dem Fotograf wie anderen Besuchern Spaß macht, sollte die Ausrüstung kompakt sein.

  • Point-and-Shoot Kamera oder DSLR
  • Weitwinkel- und Makroobjektive; lichtstarkes Zoom
  • Gorillapod, besser kein Einbein- oder Dreibeinstativ
  • Speedlight (gegen die Decke bouncen)
  • Winkelsucher oder drehbares Display
  • keine Fototasche; besser eine Weste oder Cargo-Pants;
    mitgebrachte Fototaschen wegen der Enge und den vielen Besuchern besser in einem der Schließfächer verstauen
  • Ersatzakkus und -speicherkarten
  • kleine Taschenlampe (ca. alle 30 Minuten wird es Nacht)
  • ein klein wenig Geduld, auch Andere wollen was sehen

Wer in der Nähe von Hamburg wohnt oder dort als Tourist unterwegs ist hat kaum eine Ausrede dort nicht vorbeizuschauen.

Flickr-Gruppen die sich ausschließlich mit dem Miniatur Wunderland befassen: MiWuLa und Miniaturwunderland Hamburg

    Wochende für fotografierende Automobilfans

    Donnerstag, 11. Juni 2009

    Am kommenden Wochenende kommen automobilinteressierte Fotografen und fotografierende Automobilisten gleich zweimal auf ihre Kosten.

    Das Herkules Bergrennen findet nach 1954, 2005 und 2007 vom 12ten bis 14ten Juni in Kassel statt. Hier treten nur Oldtimer zum Rennen an und die Veranstaltung wird durch ein Bugatti-Treffen gekrönt.
    Weiter östlich in Thüringen (Flugplatz Alkersleben) geht es bei den SpeedDays moderner zu. Bei der Drag & Drift Conference sind leistungsstarke Boliden der Neuzeit beim Kräftemessen zu bewundern. Na dann: Happy Shooting.

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