Archiv für die Kategorie ‘Projekte’

Hineinschnuppern in die Urban Exploration

Donnerstag, 18. September 2008

Teil drei der Serie widmet sich der Frage wie man ohne Aufwand und ohne Gefahr die Urban Exploration ‘antesten’ kann. In der eigenen Stadt.

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Nicht jeder der sich für die Bilder begeistern kann, begeistert sich auch für die Urban Exploration  - OK.

2008-113d-0036-e01-webgal.jpgUnbehagen angesicht des Schmutzes, von Verboten, von Bausubstanz in fragwürdigem Zustand: Gründe sind schnell zur Hand das bequeme Sofa nicht mit potentiellen Unannehmlichkeiten einzutauschen.
Wer nicht will soll’s ja auch nicht tun, wer aber mal ausprobieren möchte wie wohl (oder unwohl) er / sie sich dabei fühlt sollte in jeder Stadt Möglichkeiten finden es gefahrlos auszuprobieren.

Mit welchen Lost Places fange ich an? Per Definition geht es ja um verlassene Orte. Die finden sich heutzutage eigentlich überall: alte Bahnhöfe, verlassene Wohnhäuser, aufgegebene Industrieflächen.
In meiner Heimatstadt Wiesbaden fällt mir da z. B. der alte Schlachthof direkt neben dem Hauptbahnhof an.

Bleib ruhig erst mal draußen. Ein Großteil des Geländes ist (more…)

Urban Exploration - was ist daran so reizvoll?

Dienstag, 16. September 2008

In Teil zwei der Serie geht es darum, was Urban Explorern ihr Hobby so reizvoll macht und zeigt das ein oder andere Beispiel dafür.

Schon wieder eine dieser Fragen, auf die es so viele Antworten gibt, alle richtig, aber keine umfassend. So beantwortet jeder Fan die Frage auf seine Weise (die Links führen zu Beispielen, Illustrationen des Beschriebenen):

Die Bilder die man vom urbanen Zerfall zu sehen bekommt stammen nicht nur von fotografierenden UrbExern, sondern teilweise auch von Fotografen die in der Urban Exploration ein interessantes Arbeitsfeld für sich entdeckt haben.

  • In aller Ruhe, weitgehend ungestört dort arbeiten zu können.
  • Texturen fotografieren

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Urban Exploration: wäre das was für Dich?

Dienstag, 09. September 2008

Orte an denen Menschen gelebt oder gearbeitet haben, an denen sie gepflegt wurden oder auf denen sie gereist sind. Irgendwann waren die Menschen weg, aber die Orte blieben.

2008-114d-0097-e01-webgal.jpgSo mancher der heute solche Orte besucht, sieht nicht nur die verlassenen Gebäude und Gelände. Mit wenig Fantasie kann man sich vorstellen wie es damals an diesem Ort wohl gewesen sein mag, sieht die kleinen Spuren der Menschen die diesen Ort verließen, glaubt die Echos ihrer Stimmen und Rufe zu hören.
Menschen die solche Orte besucht haben gab es wohl schon immer. Urban Exploration nennt man es erst seit einigen Jahren. Die Spielarten reichen dabei von der Erkundung von Industrieruinen bis hin zum Abstieg in die Kanalisation und Katakomben.

Ins Licht der Öffentlichkeit rückt diese Freizeitbeschäftigung immer mehr wegen zwei Faktoren:

  1. die Protagonisten haben immer weniger Lust sich Grenzen aufzeigen zu lassen und
  2. die Ausflüge werden nicht nur aufgezeichnet, zeitweise werden sie mit fesselnden Fotos und Essays dokumentiert.

Mittaucher wissen das ich unter Wasser kaum zu halten bin, wenn ein Wrack oder eine Höhle dort warten. Doch auch an Land schlägt mich dieser Zauber in den Bann. (more…)

Ich weiß was, aber ich sag’s (noch) nicht

Montag, 08. September 2008

Oder auch: ‘Raus aus der Comfort Zone, Du Couch-Potato!’
Schon seit Monaten gibt es ein fotografisches Thema das mich (wieder) reizt. Dieser Tage habe ich damit also angefangen. Ganz behutsam natürlich, aber trotzdem raus aus der ‘Comfort Zone‘.

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Zu diesem Themenschwerpunkt ab demnächst also Blogposts mit Erfahrungen, Tipps und meiner Sicht der Dinge. Eine Mit-mach-Komponente ist auch dabei.
Um was es wohl gehen wird? Was glaubst Du?

Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 2 (2001)

Freitag, 05. September 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

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Samstag früh, sie sitzt mit einer Tasse Kaffee am Frühstückstisch als ihr Melder aufgeht. Ein kurzer Anruf bei der Leitstelle und sie weiß: Evakuierung bei Wohnhausbrand, zahlreiche Verletzte, neben dem Rettungsdienst sind mehrere SEGs alarmiert. Und sie natürlich, als Leitende Notärztin.

Am Einsatzort Hektik und Unordnung und der Versuch Ordnung ins Chaos zu bringen. Nicht auf den nächsten Verletzten zu stürzen sondern gezielt einen Großschadensfall abzuarbeiten.
Darauf bereitet einen weder das Studium, noch der Klinikbetrieb und nicht mal die Tätigkeit als Notarzt vor.
So beginnt sie dann mit der Triage, organisiert Behandlungsplatz und medizinische Versorgung, berät sich über das weitere Vorgehen mit den Leitern der unterschiedlichen Einheiten. (more…)

Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 1 (2001)

Donnerstag, 04. September 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

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Es war eigentlich wie jeden Samstag Morgen: sie kamen vom Einkaufen zurück, hatten gerade die Körbe und Taschen abgesetzt und wollten gerade Jacke und Schuhe ablegen.
Auf einmal gellte ein Schrei ‘Feuer‘ durch das Haus. Als sie die Wohnungstür öffneten war Qualm im Treppenhaus, viel Qualm. Ihr Mann stürzte, verletzte sich dabei schwer und beim Versuch ihm zu helfen wurde sie von anderen Bewohnern überrannt.

Jetzt hat sie Angst. Sie sind draußen, in Sicherheit. Überall um sie herum sind Menschen die ihnen helfen wollen. Aber Angst hat sie trotzdem. Sie weiß nicht wie es weitergeht.

Teil 2 folgt morgen. Dann wird die selbe Geschichte aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet, erklärt wie es zu dem Shooting kam und mehr.

Foto-Echo: der Unglücksrabe (2000)

Freitag, 29. August 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

Es ist Samstag der 24. Juni 2000, ein bewölkter aber trockener Sommertag, warm aber nicht heiß, mit ein bißchen Wind. Mit Freunden bin ich zum ersten mal zu Gast bei einem Flugtag - ‘Hahn in Motion’ (Flughafen Hahn).

Für einen Technikfan wie mich gibt es hier eine ganze Menge zu sehen, die Kamera ist dabei und ich habe einfach eine gute Zeit. Dabei sind Flugzeuge aller Zeitalter und Größen. Vom Fieseler Storch bis zur B747, Militärmaschinen wie Zivilflugzeuge.
Aber ein Schmankerl stiehlt all den Flugmaschinen die Schau. Ein Dinosaurier, in den ausklingenden 60ern entworfen, überwiegend in den Siebzigern gebaut, aber im 21sten Jahrhundert fliegen sie noch immer.

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Eine Concorde, mit der Kennung F-BTSC. Kein riesiges Flugzeug aber lustig schaut sie aus, auf ihren Stelzen. Die futuristische Rumpfform, die Deltaflügel, die ungewöhnlich eckigen Triebwerksöffnungen. Ohrenbetäubender Lärm den man dem Halbpfünder kaum zugetraut hätte. (more…)

Foto-Echo: Reise in die Vergangenheit

Donnerstag, 28. August 2008

Neulich berichtete zoomyboy darüber, sich seine alten Fotos (aus 2007) angeschaut zu haben und ob der ‘einfach nur schlechten‘ Fotos erschrocken zu sein. ‘Klaro, im Lauf der Zeit wird man halt besser’ werden sich viele von zoomyboy’s Lesern gedacht haben.

2007-105-0023-webgal.jpg‘Merkwürdig’ dachte ich. Natürlich ist die Ausschußrate im Lauf der Zeit etwas kleiner geworden, die gestalterischen Ansprüche größer und die Technikbeherschung besser.
Trotzdem schaue ich mir manche meiner ‘alten’ Fotos an und erinnere mich nicht nur an den Moment der im Foto konserviert wurde, sondern an eine andere Sichtweise, andere Stile, längst nicht mehr benutzte Ausrüstung, lange nicht mehr praktizierte Techniken und darüber wie ich mich verändert habe.

Heute stelle ich mir die Frage wann ich endlich den Mumm finde, mich mit Street Photography zu befassen. Dabei ist es gerade mal 25 Jahre her, als ich damals als Schüler in der Foto-AG unserer Schule damit angefangen habe.
Heute erzählen mir manche Fotografen: ‘Die besten Fotos macht derjenige der das Geschehen am besten kennt’. Ein fotografierender Tänzer macht oft bessere Tanzfotos als viele ‘Profis’. Dabei wurde ich damals für manche meiner Fotoreportagen gelobt, weil der Betrachter das Gefühl habe ‘mitten drin’ zu sein.

‘Hey Du Langweiler, komm mal zum Punkt!’
Schon gut, hier ist also der Deal: ich habe derzeit sowieso pfundweise aktuelle Projekte im hybriden Workflow - da werde ich einfach mal zwischendurch ein Archivfoto mitnehmen, scannen, es hier einstellen und beim Nachdenken über’s Foto vor mich hinbrabbeln einfach mal mitbloggen.
Schon ganz bald geht’s los, mit einem Echo aus dem Jahr 2000.

Fokus-Legasteniker - Reloaded

Dienstag, 26. August 2008
Was beim Fokussieren alles schiefgehen kann und wie man die häufigsten Fehler vermeidet hatte ich schon in meinem Erfahrungsbericht vom WBF 2007 berichtet. Nach der Folgeveranstaltung in 2008 bin ich wieder um ein paar Erfahrungen reicher.Die damaligen Lektionen lehrten mich:

  • auf die bildwichtigen Stellen fokussieren, bei Menschen sind das meist die Augen,
  • focus and then recompose‘, erst fokussieren, Schärfe speichern und dann den Bildausschnitt festlegen,
  • nimm den für die Aufgabe geeignetesten AF-Sensor,
  • setze die Schärfenachnührung / Servo-AF gezielt ein,
  • nutze die Schärfespeicherung wenn möglich,
  • ist Dein Objekt schnell, dann sei selbst entweder schnell oder ahne Bewegungen voraus,
  • nimm kurze Belichtungszeiten.

2008-060s-0003-e01-webgal.jpgNach dem Festival 2008 möchte ich die Liste etwas ergänzen. Dieses Jahr habe ich das Festival exklusiv mit einem 1.4 / 85mm-Objektiv fotografiert. Hohe Lichtstärke, ideale Brennweite, schönes Bokeh … und eine Schärfentiefe die gekonnt eingesetzt werden will.

Doch nicht nur bei Blende 1.4 sind Fokussierfehler unverzeihlich. Den beliebten Trick ‘Dann mach halt die Blende zu und kompensiere so etwaige Fokussierfehler.’ mag ich nicht besonders. Mein Grund: bei starken Vergrößerungen fällt’s auf, wenn auch selten bei der üblichen Webauflösung.
So lernte ich dann diesmal folgendes dazu:

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Creepy Creatures

Donnerstag, 21. August 2008

Kürzlich wieder bei einer Unterhaltung mitgehört: es gibt Menschen, die glauben auf einem Bodypainting Festival zu fotografieren sei nur was für Spanner. Bildet Euch selbst eine Meinung.

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2008-061s-0004-e01-webgal.jpg (more…)

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