Archiv für die Kategorie ‘Projekte’

Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 2 (2001)

Freitag, 05. September 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

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Samstag früh, sie sitzt mit einer Tasse Kaffee am Frühstückstisch als ihr Melder aufgeht. Ein kurzer Anruf bei der Leitstelle und sie weiß: Evakuierung bei Wohnhausbrand, zahlreiche Verletzte, neben dem Rettungsdienst sind mehrere SEGs alarmiert. Und sie natürlich, als Leitende Notärztin.

Am Einsatzort Hektik und Unordnung und der Versuch Ordnung ins Chaos zu bringen. Nicht auf den nächsten Verletzten zu stürzen sondern gezielt einen Großschadensfall abzuarbeiten.
Darauf bereitet einen weder das Studium, noch der Klinikbetrieb und nicht mal die Tätigkeit als Notarzt vor.
So beginnt sie dann mit der Triage, organisiert Behandlungsplatz und medizinische Versorgung, berät sich über das weitere Vorgehen mit den Leitern der unterschiedlichen Einheiten. (more…)

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Foto-Echo

  1. Foto-Echo: Reise in die Vergangenheit
  2. Foto-Echo: der Unglücksrabe (2000)
  3. Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 1 (2001)
  4. Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 2 (2001)

Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 1 (2001)

Donnerstag, 04. September 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

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Es war eigentlich wie jeden Samstag Morgen: sie kamen vom Einkaufen zurück, hatten gerade die Körbe und Taschen abgesetzt und wollten gerade Jacke und Schuhe ablegen.
Auf einmal gellte ein Schrei ‘Feuer‘ durch das Haus. Als sie die Wohnungstür öffneten war Qualm im Treppenhaus, viel Qualm. Ihr Mann stürzte, verletzte sich dabei schwer und beim Versuch ihm zu helfen wurde sie von anderen Bewohnern überrannt.

Jetzt hat sie Angst. Sie sind draußen, in Sicherheit. Überall um sie herum sind Menschen die ihnen helfen wollen. Aber Angst hat sie trotzdem. Sie weiß nicht wie es weitergeht.

Teil 2 folgt morgen. Dann wird die selbe Geschichte aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet, erklärt wie es zu dem Shooting kam und mehr.

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Foto-Echo

  1. Foto-Echo: Reise in die Vergangenheit
  2. Foto-Echo: der Unglücksrabe (2000)
  3. Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 1 (2001)
  4. Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 2 (2001)

Foto-Echo: der Unglücksrabe (2000)

Freitag, 29. August 2008

In der Artikelserie ‘Foto-Echo‘ greife ich mir ein Foto aus meinem Archiv und denke darüber nach wie sich meine Fotografie im Lauf der Zeit entwickelt und was mir bei der Fotografie wichtig ist.

Es ist Samstag der 24. Juni 2000, ein bewölkter aber trockener Sommertag, warm aber nicht heiß, mit ein bißchen Wind. Mit Freunden bin ich zum ersten mal zu Gast bei einem Flugtag - ‘Hahn in Motion’ (Flughafen Hahn).

Für einen Technikfan wie mich gibt es hier eine ganze Menge zu sehen, die Kamera ist dabei und ich habe einfach eine gute Zeit. Dabei sind Flugzeuge aller Zeitalter und Größen. Vom Fieseler Storch bis zur B747, Militärmaschinen wie Zivilflugzeuge.
Aber ein Schmankerl stiehlt all den Flugmaschinen die Schau. Ein Dinosaurier, in den ausklingenden 60ern entworfen, überwiegend in den Siebzigern gebaut, aber im 21sten Jahrhundert fliegen sie noch immer.

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Eine Concorde, mit der Kennung F-BTSC. Kein riesiges Flugzeug aber lustig schaut sie aus, auf ihren Stelzen. Die futuristische Rumpfform, die Deltaflügel, die ungewöhnlich eckigen Triebwerksöffnungen. Ohrenbetäubender Lärm den man dem Halbpfünder kaum zugetraut hätte. (more…)

Foto-Echo: Reise in die Vergangenheit

Donnerstag, 28. August 2008

Neulich berichtete zoomyboy darüber, sich seine alten Fotos (aus 2007) angeschaut zu haben und ob der ‘einfach nur schlechten‘ Fotos erschrocken zu sein. ‘Klaro, im Lauf der Zeit wird man halt besser’ werden sich viele von zoomyboy’s Lesern gedacht haben.

2007-105-0023-webgal.jpg‘Merkwürdig’ dachte ich. Natürlich ist die Ausschußrate im Lauf der Zeit etwas kleiner geworden, die gestalterischen Ansprüche größer und die Technikbeherschung besser.
Trotzdem schaue ich mir manche meiner ‘alten’ Fotos an und erinnere mich nicht nur an den Moment der im Foto konserviert wurde, sondern an eine andere Sichtweise, andere Stile, längst nicht mehr benutzte Ausrüstung, lange nicht mehr praktizierte Techniken und darüber wie ich mich verändert habe.

Heute stelle ich mir die Frage wann ich endlich den Mumm finde, mich mit Street Photography zu befassen. Dabei ist es gerade mal 25 Jahre her, als ich damals als Schüler in der Foto-AG unserer Schule damit angefangen habe.
Heute erzählen mir manche Fotografen: ‘Die besten Fotos macht derjenige der das Geschehen am besten kennt’. Ein fotografierender Tänzer macht oft bessere Tanzfotos als viele ‘Profis’. Dabei wurde ich damals für manche meiner Fotoreportagen gelobt, weil der Betrachter das Gefühl habe ‘mitten drin’ zu sein.

‘Hey Du Langweiler, komm mal zum Punkt!’
Schon gut, hier ist also der Deal: ich habe derzeit sowieso pfundweise aktuelle Projekte im hybriden Workflow - da werde ich einfach mal zwischendurch ein Archivfoto mitnehmen, scannen, es hier einstellen und beim Nachdenken über’s Foto vor mich hinbrabbeln einfach mal mitbloggen.
Schon ganz bald geht’s los, mit einem Echo aus dem Jahr 2000.

Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Foto-Echo

  1. Foto-Echo: Reise in die Vergangenheit
  2. Foto-Echo: der Unglücksrabe (2000)
  3. Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 1 (2001)
  4. Foto-Echo: Ein schlimmer Tag, Teil 2 (2001)

Fokus-Legasteniker - Reloaded

Dienstag, 26. August 2008
Was beim Fokussieren alles schiefgehen kann und wie man die häufigsten Fehler vermeidet hatte ich schon in meinem Erfahrungsbericht vom WBF 2007 berichtet. Nach der Folgeveranstaltung in 2008 bin ich wieder um ein paar Erfahrungen reicher.Die damaligen Lektionen lehrten mich:

  • auf die bildwichtigen Stellen fokussieren, bei Menschen sind das meist die Augen,
  • focus and then recompose‘, erst fokussieren, Schärfe speichern und dann den Bildausschnitt festlegen,
  • nimm den für die Aufgabe geeignetesten AF-Sensor,
  • setze die Schärfenachnührung / Servo-AF gezielt ein,
  • nutze die Schärfespeicherung wenn möglich,
  • ist Dein Objekt schnell, dann sei selbst entweder schnell oder ahne Bewegungen voraus,
  • nimm kurze Belichtungszeiten.

2008-060s-0003-e01-webgal.jpgNach dem Festival 2008 möchte ich die Liste etwas ergänzen. Dieses Jahr habe ich das Festival exklusiv mit einem 1.4 / 85mm-Objektiv fotografiert. Hohe Lichtstärke, ideale Brennweite, schönes Bokeh … und eine Schärfentiefe die gekonnt eingesetzt werden will.

Doch nicht nur bei Blende 1.4 sind Fokussierfehler unverzeihlich. Den beliebten Trick ‘Dann mach halt die Blende zu und kompensiere so etwaige Fokussierfehler.’ mag ich nicht besonders. Mein Grund: bei starken Vergrößerungen fällt’s auf, wenn auch selten bei der üblichen Webauflösung.
So lernte ich dann diesmal folgendes dazu:

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Creepy Creatures

Donnerstag, 21. August 2008

Kürzlich wieder bei einer Unterhaltung mitgehört: es gibt Menschen, die glauben auf einem Bodypainting Festival zu fotografieren sei nur was für Spanner. Bildet Euch selbst eine Meinung.

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2008-061s-0004-e01-webgal.jpg (more…)

Pleased to meet you, hope you guess my name

Mittwoch, 20. August 2008

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Heute gibt’s statt einem Artikel ‘nur’ ein Bild aus dem aktuellen Workflow. Fotografiert auf dem World Bodypaining Festival 2008, in Seeboden, Österreich.

Warum bloggt der so selten?

Samstag, 16. August 2008

Nun ja, im Moment sind eine Menge Bilder im Workflow, wie bspw. dieses vom WBF2008. Bald mehr dazu.

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Blogparade: Fotos organisieren

Sonntag, 10. August 2008

Auf photoappar.at hat Ralf-Jürgen eine Blogparade zum Thema ‘Fotos organisieren‘ gestartet.
2007-105-0023-webgal.jpgEin wichtiges Thema, gerade dann wenn Dein Fotoarchiv drei Jahrzehnte umfasst, auf Film wie auch digital und bereits mehrfach Plattformwechsel hinter sich hat. Und wahrscheinlich weitere Plattformwechsel vor sich.
Für mich war irgendwann klar: alles ist im Fluss, die Daten müssen verfügbar bleiben, auch über Jahrzehnte hinweg, mit vertretbarem Aufwand und interoperabel - über Plattformgrenzen hinweg. Und so kam ich zum KISS-Prinzip.

  1. Auf wie vielen Datenträgern speicherst Du Deine Fotos?
    Alle Fotos und sonstige Langzeitarchive lagern auf USB-Festplatten. Zu jeder USB-Platte kommt eine normale, nackte Festplatte gleicher Kapazität als Backupmedium (über schnell steckbaren, externen USB-Adapter). Das Fotoarchiv lagert derzeit auf 750 GB-Platten.
    Für Arbeitskopien aktueller Projekte und als Transportmedium kommen kleinere USB-Platten zum Einsatz. CDs, DVDs, SQ270, ZIP-Drives habe ich über Board geworfen. Zu klein und schlecht zu migrieren.
  2. Wie regelmässig machst Du Backups?
    Minimum einmal die Woche, je nach Bedarf öfter. Alle Daten liegen Minimum

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Projekt Bildkritik, Aufruf und Stöckchen werfen

Dienstag, 29. Juli 2008

Im Blogpost ‘Was ich satt habe‘ hatte ich ja u.a. den Vorschlag einer Bildkritik-Kette gemacht. A schickt B ein Bild zur Bildkritik, anschließend wirft C sein Stöckchen schickt B ein eigenes Bild zu C weiter …

Schnell meldeten sich manche, die dabei gerne mitmachen würden. Ein solches Projekt könnte gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  • Ein Fotograf stellt sich der Bildkritik bzw. -durchsprache
  • Ein Anderer fasst seine Gedanken in Worte
  • Jeder durchlebt beide Rollen, Kritiker und Kritisierter
  • Wer kommentieren möchte, der darf das tun
  • Wer mitmachen will meldet sich einfach
  • Anonymität ist möglich, solange es fair bleibt

Das erste Mal kritisiert zu werden oder fair zu kritisieren ist allerdings nicht immer einfach. Was darf man, was nicht, (more…)

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