WBF 2009 – Ausrüstung bequem tragen
Auch wenn die mitgeschleppte Fotoausrüstung unter zehn Kilo wiegt – nach einigen Stunden oder Tagen stellen sich Zwicken und Schmerzen ein und der Spaßfaktor geht auf Talfahrt.
Arktis Load Bearing System, zweckentfremdet zum Tragen der Fotoausrüstung (Kamera, 3 Objektive, 2 Strobes, Orbis mit Arm, Ersatzakkus, Reinigungsmaterial, Camelback 1,5 Liter)
Dabei muß das nicht so sein. Hersteller von Fototaschen und -rucksäcken launchen schier ständig neue Produkte die nicht nur versprechen das die Ausrüstung bequemer zu tragen, sondern auch schneller einsatzbereit sei. Selbst um den Kameragurt hat sich mittlerweile ein regelrechter Kult entwickelt.
Mit ein bißchen Nachdenken kommt man schneller zur passenden, sprich individuell passenden, Lösung. So sah mein Wunschzettel wie folgt aus:
- es kommt nur die für diesen Einsatz nötige Ausrüstung mit, weniger ist mehr
- die Kamera soll nicht am Nacken hängen und nicht ständig in der Hand gehalten werden müssen
- Stromlinienform – Ausrüstung muss kompakt am Körper getragen werden, in einer Menschenmenge oder in engen Durchgängen hängen zu bleiben ist nicht lustig
- ergo keine an der Hüfte / Seite getragene Tasche oder Kamera
- jedes Stück Ausrüstung soll schnell greifbar sein, kein wühlen in tiefen Taschen
- bis zu zehn Kilo Ausrüstung müssen auch über Stunden bequem getragen werden können
- zusätzliches Gepäck (Kleidung, Verpflegung, etc.) soll auch noch getragen werden können, der Zugriff ist aber nur selten nötig
Zwar versprechen manche Rucksäcke die “mit einem Griff” vom Rücken vor die Brust gezogen werden die beste Lösung für viele dieser Probleme zu sein, ich selbst bin damit bisher aber nicht glücklich geworden.
Fündig geworden bin ich bei einem Load Bearing System der Firma Arktis (Google-Futter: load bearing system, tragesystem, taktische weste). Vorteile gegenüber der dem LowePro Street and Field System:
- sehr stabil, breite Gurte, extrem hoher Tragekomfort
- kompakter, weil nicht so modular
- Preis
Die Kamera wird übrigens an den Schulterriemen mit Optech-Gurtstücken mit Clipverschluss befestigt. Der Rücken bleibt normalerweise frei. Hier wurde rückseitig ein Camelback montiert, aber es kann auch ein beleibig großer Rucksack über dem Tragesystem getragen werden. Zusätzlich können kleine Taschen an Vorder und Rückseite angebracht werden.
Camelback auf der Rückseite befestigt
großer Marschrucksack über dem Tragesystem getragen
Ein entscheidender Nachteil der Lösung soll aber nicht verschwiegen werden: unauffälliges Bewegen durch eine Menschenmenge ist mit einem solchen Tragesystem kaum möglich. Man bleibt zwar nirgends mit abstehender Ausrüstung hängen, die Blicke des Umfelds haften aber trotzdem an dem Teil …
Inhalte der Serie "Bodypainting Festival 2009"
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Tags: Ausrüstung, Bodypainting, Kärnten, Load Bearing System, Österreich, Rucksack, Seeboden, Tragen, Tragesystem, WBF 2009, World Bodypainting Festival, World Fluoro Award 2009
15. November 2009 um 06:02:48
[...] kann, und hat eine wie ich finde doch tolle Lösung gefunden, in dem er ein vorhandenes Tragesystem zweckentfremdet und modifiziert hat. Panoramawettbewerb. LensFlare hat seinen Panoramawettbewerb [...]