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Gigapan: auf dem Weg zum ersten Gigapixel

Wie kam ich eigentlich zu Gigapan und warum gerade in der am wenigsten attraktiven Jahreszeit und nicht im Frühjahr und Sommer?

Warum GigaPan? Als ich zum ersten Mal von GigaPan hörte war mir schnell klar: das wäre was für mich. Single-Row-Panoramen mit einfachster und komplexer Ausstattung hatte ich schon hinter mir, aber weder hatte ich Ausrüstung (Multi-Row-Panoramakopf) noch Software und Rechenleistung um solche Panoramen stitchen zu können. Außerdem ist der Aufwand für manuelle Multi-Row-Panoramen groß – ab über 25 Bildern ist dann Schluß mit lustig.

Wie lief das mit dem Kauf? Beim ersten Blick auf gigapan.org im Sommer 2008 waren die Lieferzeiten bei drei und mehr Monaten. Im November hörte ich dann in einer Episode von Exif and Beyond ein Interview mit dem Gigapixel-Pabst Eric Hanson, mit dem Hinweis auf die langen Lieferzeiten. Jetzt bestellen und das Ding dann im Frühjahr haben? Das würde dann zeitlich gut passen.
Was mir damals nicht klar war: das Interview war einige Monate alt. So war denn mein Staunen groß, als nach zwei Tagen Lieferzeit das Paket aus USA angekommen war.

Der erste Testlauf. Nach einem kurzen Einschalttest und ersten Spielereien im Wohnzimmer wollte ich den Imager gleich ausprobieren. Gelegenheit bot sich zwei Wochen später im Landschaftspark Duisburg. Schade nur: nach dem ersten Pano waren die Batterien leergesaugt und beide Ersatzakkupacks konnten den Imager bei Kälte nicht anfeuern. Sch….

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Mittels Bastelarbeit wurde der Imager mittlerweile mit einem viel größeren Akku ausgestattet und Gedanken über Energiehunger muss ich mir so schnell keine mehr machen (bald Bilder zur Modifikation).

Stitching. Wie schon erwähnt ist das stitchen mit dem zugehörigen Programm ein Kinderspiel, wenn auch zeitintensiv. Das stitchen eines 459 Megapixelbildes des Karlsruher Schlosses dauerte ca. 4 Stunden, der Upload von über 100 Megabyte braucht auch seine Zeit.

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Postprocessing. Was? Bilder nachbearbeiten? Allen Ernstes: wer bei 40 Megapixel schon angesichts von Ladezeiten und langsamen Operationen in der Bildbearbeitung jammert, der wird am nachbearbeiten solch großer Bilder wenig Freude haben. Schon einfachste Operationen wie das herunterrechnen auf eine webtaugliche Auflösung werden zur Geduldsprobe.

Was kommt als nächstes? Bevor es richtig los geht, stehen noch ein paar Experimente auf dem Plan:

  1. Nodalpunktgenauigkeit und -empfindlichkeit
  2. Belichtungsautomatikbei Außenpanoramen anstatt HDR
  3. HDR-Panoramen mit GigaPan-Aufnahmen
  4. Innenraumpanoramen mit variablem Focus

Alle drei Punkte kommen nicht von ungefähr, sie sind für Panoramen wichtig, wenn auch die Punkte 2 und 3 bei großen Panoramen schwer zu realisieren sind. Zu Punkt 3 wird es im Januar einen Grundlagenartikel auf intermayer.com geben, danach folgen einige Praxisbeispiele zum Nodalpunkt.

Inhalte der Serie "GigaPan Imager"

  1. Kameraschubser (GigaPan) im Test …
  2. Ein Panorama aus 108 Bildern stitchen
  3. Gigapan: auf dem Weg zum ersten Gigapixel

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  2. Ein Panorama aus 108 Bildern stitchen
  3. Titelbild Dezember 2008: HDR-UrbEx-Pano
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  5. Manchmal will es einfach nicht gelingen
Panoramabilder (0 comments)Montag, 26. Oktober 2009 - 23:34:19

[...] mit einem sauberen Übergang die Rechenzeit sinkt. Ein Beispiel dafür ist das Produkt Gigapan. Das Entstehen eines Gigapixelbilds beschreibt Uwe Mayer in seinem [...]

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