Subkultur und Tätowierte: nicht gern gesehen!?

Offensichtliche und ausufernde Tätowierungen, excessive Pierciengs, body modifications, kaum zu übersehender Gothic Style oder zur Schau gestellter Fetischismus. ‘Das sind doch alles Vorbestrafte, Perverse, Asoziale!’
Nun, wer nicht mit dem Strom schwimmt, der hat die Meinung der Gesellschaft schnell gegen sich.

Das hinter manch grotesk wirkender Fassade ganz normale Menschen stecken (was auch immer das ist) und  diese sich aus allen Alters- und Einkommensklassen rekrutieren wird erst auf den zweiten Blick klar, wenn man sich überhaupt die Mühe macht.

Robin Preston macht sich diese Mühe. Der gelernte Illustrator verdient seinen Lebensunterhalt als Digital Artist, mit dem ‘Fotografieren’ von Autos (auch dabei geht er weit über die Fotografie hinaus) und als wahrer Photoshop-Guru auf Reisen.
Subkultur(en) gekonnt in Szene zu setzen, das ist das Ziel seines Projekts ‘Laboratorium‘ (Relaunch der Webseite in Arbeit). Dabei gibt er seinen Darstellern nicht nur die Möglichkeit sich und die jeweilige Subkultur zu präsentieren, er versucht die Bildergebnisse auch werblich wie künstlerisch zu nutzen.

Ein mutiges und interessantes Projekt, wie ich finde. Jenseits von Glamour und Beauty. Gesehen / gehört in einem Interview mit Robin Preston auf Tips from the Top Floor, Folgen 317 und 318.

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