Hoffnungsloser Fall: Weitwinkel-Sucht

Als er mit der Fotografie anfing, da packte er am liebsten ein Teleobjektiv auf seine Kamera. Später, viel später erst, entdeckte er das Weitwinkelobjektiv für sich. In Form eines 35mm-Objektivs. Heute schüttelt er darüber selbst den Kopf.
Irgendwann waren ihm 35mm Brennweite dann zu normal, mehr Weitwinkel musste her. So war dann der nächste Schritt 28mm. Nicht lange darauf begann in ihm die Erkenntnis zu keimen das diese Reise vielleicht noch nicht zu Ende sei, er aber zumindest das Muster bereits kannte, dem seine Entwicklung folgen würde.

Mit beidem sollte er recht behalten. Die 28mm mussten einem richtigen Weitwinkel mit 24mm weichen. Als die Frage im Raum stand ob vielleicht der Einstieg in die Ultraweitwinkelklasse bevorstand, da waren alle Skrupel bereits beseitigt. 20mm.
Zweieinhalb Jahre später von 14mm gefolgt (kein Fisheye, ca. 110° Bilddiagonale). Eines war ihm klar: Fisheyes, mit ihren extremen Verzerrungen und dem Problem die eigenen Füße – bzw. Stativbeine – aus dem Bild zu halten, so weit würde es nie kommen. Endlich daheim!

Es kam was kommen musste: der Umstieg von seinen heiß geliebten Film-SLRs auf DSLRs brachte eine häßliches Ding mit: den Cropfaktor. Der Hersteller seiner Wahl ließ sich mit Fullframe-DLSRs erst mal Zeit und so sah er sich wieder der Frage gegenüber: entweder ein extremeres Weitwinkel für Cropsensoren oder aber ein Fisheye das tauglich für’s Vollfromat sein sollte.

So fotografiert er bei einem seiner UrbEx-Ausflüge jüngst mit einem Fisheye die Innenräume des Hauses. Als er nach Hause kam und sich die Bilder genauer anschaut, da formt sich langsam eine Frage in seinem Kopf: ‘Entweder ich denke nochmal über die Finanzierung einer Fullframe DSLR nach, oder ich hole den Panoramakopf vom Dachboden’.

Hört das eigentlich nie auf?

Panorama statt Super-Weitwinkel? » blog.intermayer.com (1 comments)Sonntag, 29. Januar 2012 - 19:29:25

[...] tun, wenn das Weitwinkel nicht weit genug ist? Freunde des breiten Blickwinkels investieren schnell viel Geld ins gute Glas und trotzdem ist es [...]

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