Foto-Echo: Reise in die Vergangenheit
Neulich berichtete zoomyboy darüber, sich seine alten Fotos (aus 2007) angeschaut zu haben und ob der ‘einfach nur schlechten‘ Fotos erschrocken zu sein. ‘Klaro, im Lauf der Zeit wird man halt besser’ werden sich viele von zoomyboy’s Lesern gedacht haben.
‘Merkwürdig’ dachte ich. Natürlich ist die Ausschußrate im Lauf der Zeit etwas kleiner geworden, die gestalterischen Ansprüche größer und die Technikbeherschung besser.
Trotzdem schaue ich mir manche meiner ‘alten’ Fotos an und erinnere mich nicht nur an den Moment der im Foto konserviert wurde, sondern an eine andere Sichtweise, andere Stile, längst nicht mehr benutzte Ausrüstung, lange nicht mehr praktizierte Techniken und darüber wie ich mich verändert habe.
Heute stelle ich mir die Frage wann ich endlich den Mumm finde, mich mit Street Photography zu befassen. Dabei ist es gerade mal 25 Jahre her, als ich damals als Schüler in der Foto-AG unserer Schule damit angefangen habe.
Heute erzählen mir manche Fotografen: ‘Die besten Fotos macht derjenige der das Geschehen am besten kennt’. Ein fotografierender Tänzer macht oft bessere Tanzfotos als viele ‘Profis’. Dabei wurde ich damals für manche meiner Fotoreportagen gelobt, weil der Betrachter das Gefühl habe ‘mitten drin’ zu sein.
‘Hey Du Langweiler, komm mal zum Punkt!’
Schon gut, hier ist also der Deal: ich habe derzeit sowieso pfundweise aktuelle Projekte im hybriden Workflow - da werde ich einfach mal zwischendurch ein Archivfoto mitnehmen, scannen, es hier einstellen und beim Nachdenken über’s Foto vor mich hinbrabbeln einfach mal mitbloggen.
Schon ganz bald geht’s los, mit einem Echo aus dem Jahr 2000.
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Tags: Foto-Echo, Griff ins eigene Archiv
28. August 2008 um 22:32:51
Klasse! Bin gespannt.