Projekt Bildkritik: Vorschläge, Logosuche
Trotz Sommerzeit haben sich einige von Euch beteiligt, Ideen und mehr beigetragen und Euch in der Diskussion eingebracht. Trotz des Sommerlochs. Dafür Danke und: macht so weiter!
Klar auch, das die unterschiedlichen Vorschläge und Ideen nicht alle auf Anhieb unter einen Hut zu bekommen sind. Wen wundert’s wenn dann auch ein mehrstufiges Konzept rauskommt.
BTW, von Beginn an war meine Idee: die Community soll’s tragen, Technik und ‘the excellence of execution’ sind Dinge für die ich selbst wenig Zeit habe.
Hier also meine aktuellen Ideen als Vorschlag den ich hiermit auch zur Diskussion stelle. Illustriert übrigens auch durch eine Freemind-Mindmap.
- Phase 0A - Wir brauchen ein Logo!
Für den Wiedererkennungswert der blogübergreifenden Aktion brauchen wir ein Logo. Noch dazu in verschiedenen Formen. Übrigens war Manfred von Zommyboy schon fleissig und hat schon mal einen Vorschlag gebaut. Rahmenbedingungen:
- Logo für Artikel, max. 400 * 100 pixel
- Logo für Sidebar, max. 150 * 70 pixel
- optional: RSS-Logo für Sidebar, max. 150 * 70 pixel
Einsendeschluss 09. August 2008, Link als Kommentar zu diesem Blogpost oder per Email (Kontaktformular). - Phase 0B - Die Spielregeln formulieren wir gemeinsam als FAQ
Damit sich die Aktion auf allen Blogs ähnlich anfühlt, sollten wir die wichtigsten Dinge als FAQ festlegen. Dabei gilt: weniger ist mehr, jedes Blog sollte Freiheiten genießen!
Die Plattform für die Ausarbeitung wäre wieder das Google Notizbuch, bzw. einfach als Kommentar an diesen Blogpost dranhängen. - Phase 1 - blogbasiertes Projekt
Jeder teilnahmewillige Blog stellt ein oder mehr Bilder zur Kritik, Ihr benutzt dabei das gemeinsame Logo, tragt Euren Blog in der Liste der teilnehmenden Websites ein (bald mehr zur Technik), füttert den gemeinsamen RSS-Feed (auch dazu bald mehr) und verweist Eure Leser imBlogpost auch darauf.
Idealerweise erläutert Ihr die Rahmenbedingungen aus 0B in einem Post auf Eurem Blog. - Phase 2 - Webseite für das gemeinsame Projekt
Auf Basis eines Blogs mit eigener URL wird das Projekt erklärt, alle beteiligten Blogs werden aufgeführt, alle dazugehörigen Bildkritiken referenziert und die FAQs zur Verfügung gestellt.
Das Schmankerl: non-Blogger und diejenigen die sich lieber anonym kritisieren lassen wollen, können hier Ihr Bild mit Text einstellen lassen. Die Kritiken werden dann als Kommentar abgegeben. Bei den Kommentaren ist mir heuite noch nicht klar ob explizite Freischaltung erfolgt (befristet) oder alles besser völlig offen bleibt. - Phase 3 - Forum oder Community-Platform?
Klar, auch auf einer dieser Plattformen ist vieles von dem o. g. möglich. Ein promoten der beteiligten Blogs ist dabei allerdings nur schlecht möglich und wie gewünscht dies ist hängt möglicherweise auch von persönlichen Erfahrungen mit Foren ab.
Nebenbei: Serverplatz und Domainnamen (bspw. bildkritik.org oder .net, oder was auch immer) für Phase 2 würde ich zur Verfügung stellen. Eine zusätzliche Wordpress-Installation würde ich auch hosten, allerdings keine Forumssoftware. Willige Co-Admins sind allerdings Voraussetzung.
Na, was meint Ihr? Eure Ideen und Meinungen zählen!
Tags: Projekt Bildkritik
03. August 2008 um 11:29:19
Im Blickwinkel: das Sommerloch…
Obwohl Nikon mit der Ankündigung und Veröffentlichung der neuen Nikon D700 ein ganz schönes Sommertheater veranstaltet hat, ist es mittlerweile doch ziemlich ruhig geworden. Nun ist die Zeit der Grillabende, Urlaubsreisen (auch gut: Reis…
04. August 2008 um 10:58:17
Hallo.
Noch so still hier? Warten auf Ideen?
Nun denn. Obwohl ich den Eindruck habe das dies eine ganz offene Veranstaltung werden soll, möchte ich die Mitwirkenden in zwei Gruppen teilen und einschränken -aus Gründen der Praktikabilität und jener Inhalte, die zur Wiedererkennung als eine gemeinsame Linie verstanden, einen eindeutigen Auftritt mit überschaubarem Kreis von Mitwirkenden verlangt.
Die technische Seite ist mir -an dieser Stelle sein es schon gesagt- zu kompliziert dargestellt, obwohl mein Dank an Steffen gehen muss uns hier einen Vorschlag “auf den Tisch” gelegt zu haben.
Auch wenn die Details zu einer zukünftigen Gruppe von mir noch nicht sauber getrennt wurden, formuliere ich mal direkt, wie in einer Gesprächsrunde.
1. Autoren. Die Mitwirkenden sind ein überschaubarer Kreis von Personen -eine Gruppe- die die Bildkritiken individuell schreibt. Was passiert wenn, sagen wir mal 11 Autoren, an einer solchen teilnehmen? Ich nicht und wohl kaum jemand sonst will regelmäßig “Bücher” über ein Foto lesen.
Schon deshalb sollte der Kreis der Autoren als Gruppe kleiner bleiben und geschlossen. Von außen mag man (später) jemanden als Gast einladen, um als einzelne Stimme neue Ideen einfließen zu lassen.
2. Auftreten. Es gibt die Verbreitung (Verlinkung - wie auch immer) in alle Blogs. Dabei wird die Kritik entweder komplett veröffentlicht oder verlinkt oder sonstwie. Alles aber bleibt zusammen, um zu verhindern, dass letztlich beliebige Einzelstimmen die Idee zerstören. (Bei Einzelaktionen könnte jeder wie gehabt weiterhin frei bloggen.) Die Bildkritik hat als erkennbar zusammenhängende Aktion eines randscharfen Kreises von Autoren aufzutreten. Die Plattform fasst alle zusammen, wenn es eine solche gibt. Oder man übernimmt auf den Blogs der Autoren alle Texte mit einem mal, zu einem Stichtag.
3. Publikum. Vorweg - Mit war und ist es vollkommen gleich wie viele Leser meinen Blog besuchen. Meine Schreibe hat sich nie an den Meinungen orientiert. Anderen ist es dagegen wichtig die Leserschaft auf eine breitere Basis zu stellen. das ist okay. Wie auch immer, die Dinge gehören gemeinsam und einheitlich gehandhabt. -
Das Publikum sind die Leser eines Blogs. Sie könne und sollen mit Kommentaren auf den Blogs teilnehmen können anderer Bildkritik und die Kritiken kommentieren, die besprochenen Bilder selbst ansprechen, kritisieren, beurteilen… können. Was geschehe wenn jeder Besucher teilnehmen könne nach belieben? Endlose Texte, zigfache Wiederholungen und ausufernde Kommentare bis hin zu Pöbeleien, die von jedem Blogbetreiber presserechtlich verantwortet werden, und Aufsicht über das Geschehen verlangen.
04. August 2008 um 12:28:16
Nachtrag und Entschuldigung
Nun erst wurde mir gegenwärtig, dass der Betreiber dieses Blog Uwe ist. Es tut mir leid, natürlich, Uwe hat die Hauptarbeit gemacht. Und ich bitte um Entschuldigung -wenn auch ohne jede Absicht- Dich nicht zuerst genannt zu haben, was auf jeden Fall richtig gewesen wäre.
(Leider sind mir Namen recht selten gegenwärtig, selbst bei Leuten die ich öfter sehe.)
04. August 2008 um 14:14:06
Adrian, vielen Dank für Deine mit uns geteilten Gedanken und keine Angst, ich bin nicht nachtragend.
Deine Gedankengänge kann ich gut nachvollziehen, meine eigene Idee ging anfangs in die gleiche Richtung. Aus einem überschaubaren Pool von ‘Autoren’ wird die Bildkritik von einem bis drei Personen durchgeführt.
Vorteil: ernstgemeinte statt hingeschluderter Kritiken mit den von Dir angsprochenen potentiellen Auswüchsen.
Nachteil: signifikanter administrativer Aufwand.
Weswegen ich mit dem Vorschlag von meiner (und Deiner) ursprünglichen Idee abgewichen bin? Nun, ich denke einige der an der Diskussion Beteiligten würden anfangs losere Strukturen vorziehen, die als Community-Projekt getragen werden.
Der obige Vorschlag fasst die Rückmeldungen aller zusammen. Gleich einen Vorschlag daraus zu basteln, der zugegebenermaßen komplex ausschaut und wahrscheinlich abschreckt, war vielleicht etwas voreilig.
Ich warte immer noch gespannt auf Feedback. Vielleicht ist es besser das ‘Meinungen sammeln’ noch fortzusetzen
21. September 2008 um 13:15:28
Hallo auch, Ihr wollt NOCH eine Fotocommunity aufmachen?
Euer Engagement in Ehren, aber warum nicht vorhandene besser machen?
Bei View wurde jetzt ein Bildkritik-Generator implementiert, wo dem Kommentator Fragen zum Bild gestellt werden, und mit denen er sich dann zu einzelnen Bildaspekten auseinandersetzen kann. Das hilft auch Anfängern zu sinnvollen Kommentaren.
Ich schau mir das hier aber auch gerne an
22. September 2008 um 07:34:45
Nein, eine neue Community aufzumachen das war nicht meine Intention. Foto Communities gibt es schon genug, allein der gute Wille macht einen neuen Versuch nicht erfolgreicher als Bekanntes.