Bodypaintings outdoors (1): Bildfehleranalyse?
[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]
Sommer, schönes Wetter, viele schöne Menschen rundherum und überall atemberaubenede Face- und Bodypaintings. Es ist Juli 2007, in Seeboden (Österreich, am Millstätter See) findet das World Body Painting Festival 2007 statt und ich bin mit einer Kamera und einem Fotografenausweis mittendrin.
Wie das kam? Nun, anderhalb Jahre früher hatte ich davon in der gofotox gelesen und zu mir gesagt “Genau das richtige für so’n menschenscheuen Fotofuzzi wie mich, um meine ‘Comfort Zone’ weit hinter mir zu lassen”. Für 2006 war’s damals schon zu spät, aber 2007 sollte ich dann dabei sein.
Und ich sollte viel lernen, über Fotografie und so.
Menschen zu fotografieren ist eigentlich “nicht so mein Ding” wurde mir schon früh im Leben klar. Dummerweise gehören Bilder von Menschen ebenso zur Fotografie wie auch die Kamera selbst. Und so las ich zwar immer wieder interssiert mit, wenn in der Fotopresse und -foren über Portrait- und Aktworkshops berichtet wurde, aber wischte den Gedanken daran dort vielleicht selbst mal teilzunehmen mit dem Satz “Nix für Vaters Sohn” vom Tisch. Bis eben letztes Jahr.
Mit diesem Blogartikel startet eine kleine Serie über meine Erfahrungen dort und wie ich versuche die im letzten Jahr gemachten Fehler dieses Jahr zu vermeiden. Denn dieses Jahr soll die Ausbeute höher sein und gute Treffer kein Glücksspiel sein.
Bei den Dingen über die ich schreiben werde wird es um drei Themenbereiche gehen:
- die technischen sowie
- gestalterischen Patzer und
- die menschliche Komponente.
Den Anfang macht die Frage: was ist eigentlich alles schiefgegangen? Wer wie ich die Bilder im Workflow wieder und wieder “in die Hand nimmt” findet immer wieder Fehler, merkt sie sich, um sie beim nächsten “Shooting” wieder vergessen zu haben.
Beruflich mit ein bißchen Systematik geschlagen hielt ich es für eine gute Idee meine Erkenntnisse mit FreeMind in einer Mindmap zu dokumentieren (Anleitung zu FreMind bspw. hier).
Das Bild zeigt einen Ausschnitt der Mindmap der sich überwiegend mit technischem Zeugs befasst. Die Systematik ist bestimmt nicht neu, mit einer Mindmap habe ich einfach nur ein Werkzeug das ich beruflich sowieso nutze auf mein Hobby angewandt.
Im nächsten Teil fange ich dann mit einigen der technischen Dinge an. Wie umfangreich die Serie wird ist mir noch nicht ganz klar.
Inhaltsverzeichnis der Artikelserie Bodypaintings im Freien
- Bodypaintings outdoors (1): Bildfehleranalyse?
- Bodypaintings outdoors (2): Fokus-Legasteniker
- Fokus-Legasteniker - Reloaded
- Bodypaintings outdoors (3): wo viel Licht ist, …
- Bodypaintings outdoors (4): Blitz-gescheit
- Bodypaintings outdoors (5): Gestaltungsfehler
- Bodypaintings outdoors (6): Umgang mit Modellen
- Seeboden 2008: was pack ich ein, …
Tags: Bodypainting, Erfahrungsbericht, Seeboden


06. Juli 2008 um 14:53:33
[...] intermayer.com findet ihr ein Fotografie Mindmap Chart das es in sich hat, ich habe einfach nur grinsen müssen wie ich diese Fotografische Mindmap [...]
09. Juli 2008 um 19:13:39
Bodypaintings outdoors (4): Blitz-gescheit…
[Mein persönlicher Erfahrungsbericht über das Fotografieren beim World Bodypainting Festival 2007 in Seeboden, Österreich.]
Zu wenig Umgebungslicht? Schatten aufhellen? Oder das Tageslicht mit einer künstlichen Lichquelle übertönen? Akzente mit einem S…