Es Flickrt heftig und heiseFoto darf gehen

Auf dem Weg zu besseren Bildern führt die Erkenntnis schnell zu zwei Einsichten:

  1. das Internet hält einen riseigen Fundus an Informationen für Fotografen bereit
  2. aber ohne die Meinung und Kritik anderer geht es nicht.

Mit der Weiterentwicklung meiner Fotografie ist es mir ernst und deswegen beschäftige ich mich auch mit diesen beiden Aspekten immer wieder. Herrschaftszeiten, ich blogge sogar über meine Erfahrungen damit!

Zu 1) Infoquellen gibt es zahlreiche und noch gar nicht so lange auch den “Nachrichtenkanal” heiseFoto des heise-Verlags. Die Leute bringen auch die c’t raus - für mich Grund genug sofort den RSS-Feed der Seite zu abonnieren.
heisefoto.jpgSo sammelt mein Google Reader dann immer fleißig die Nachrichten aus dem heise-Feed ein und stellt sie mir zum Abruf bereit. Leider sind im RSS-Feed von heiseFoto nur Überschriften drin, keine Nachrichten und nichtmal die ersten Zeilen einer Nachricht. Mmmpf!
Der Feed besteht damit nur aus einem Link auf die heise-Webseiten. So führt mich dann auch ein Klick zur eigentlichen Nachricht - die dann inhaltlich leider auch oft eine Enttäuschung ist. Als zahlender Abonnent der c’t kommen mir eine ganze Zahl der Artikel merkwüdig vertraut vor und richtig, immer wieder stellen sich Meldungen als Zweitverwertung aus den anderen Produkten des heise-Verlags heraus.
Das macht heiseFoto zwar nicht zu einer schlechten Informationquelle, für mich aber zu einer redundanten. heiseFoto darf also gehen und zwar aus meinem Feedreader.

Zu 2) Die Anzahl der Foto-Communities die Erfahrungsaustausch und konstruktive Kritik versprechen ist groß. Basierend auf eigenen Erfahrungen im Usenet und in Internetforen bin ich anfangs skeptisch.
Im letzten Jahr faßte ich mir dann ein Herz und richte mir einen Flickr-Account ein. Seit April diesen Jahres nutze ich den dann auch. Und es gefällt mir.
flickrscreen.jpgFür Passivkonsumenten gibt es dort wahre Perlen, nicht nur schöne Bilder sonder auch echte Inspirationen. Auch Tutorials finden sich zunehmend in Flickr. Das eigentlich interessante spielt sich aber in den Gruppen ab. Da finden sich dann Gleichgesinnte zu einem speziellen Thema, die Communities diverser Foto-Podcasts (bspw. Happy Shooting, Tips from the Top Floor, Digital Photography Show, Lightsource), Aufgaben / Assignments, Fotowettbewerbe, Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und vieles mehr.
Klar, nicht immer ist die Qualität der Bilder und Beiträge auf hohem künstlerischem Niveau, aber Gleichgesinnte finden sich schnell. Über meine konkreten Erfahrungen mit flickr dann in Kürze mehr.

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Eine Antwort zu “Es Flickrt heftig und heiseFoto darf gehen”

  1. Steffen sagt:

    Mit den RSS-Feeds des heise-Verlages hast du Recht. Die sind wirklich nicht benutzbar.

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