Der Walhai, Teil 3: Butter bei die Fische

Nach der Bestandsaufnahme in Teil 1 und der Beseitigung einiger Fehlstellen in Teil 2 widmet sich Teil 3 dem zusammenbringen aller bisherigen Änderungen und den Tonwertkorrekturen. Es sollen also endlich herzeigbare Bilder entstehen.

Außerdem habe ich in der Zwischenzeit durch Rolf Steinort (Meet the GIMP!)ein paar Sachen dazugelernt, wie bspw. den Umgang mit dem Kurven-Werkzeug und mehr über Selektionen und Kanäle. Als Folge davon speichere ich neuerdings aufwendige Selektionen bevorzugt als Kanäle anstelle von Ebenenmasken.

Schritt 1: alle bisherigen Änderungen werden zusammengeführt. Von allen betroffenen Ebenen werden Kopien angelegt, der Reihe nach sortiert und im Ebenenfenster “nach unten vereinigtt”. Diese neue Ebene ist die Basis für die folgenden Schritte (s.a. Ebenendialog vorher / nachher).

Schritt 2: Das gesamte Bild wird markiert und anschließend der eingefügte Schnorchler aus der Markierung subtrahiert. Mit dem Farbwerte-Dialog wird das Histogramm automatisch korrigiert und die Werte notiert. Böse Überraschung: beim überpinseln der ursprünglichen Position des Schnorchlers habe ich vorher wohl gepfuscht – egal, das kommt später raus.  

Schritt 3: die gleiche Korrektur wird nur für den Schnorchler durchgeführt (vorher Markierung invertieren), seine Helligkeit wird aber reduziert (maximaler Wert 240 statt 255) um seinen Rücken nicht zu überstrahlen.

Schritt 4: Der Walhai wird markiert und mit dem Kurven-Werkzeug ein bißchen Rot abgezogen.

Schritt 5: Die Arbeitsebene wird dupliziert und auf dem Duplikat weitergearbeitet. Alles wird markiert, Schnorchler und Walhai werden aus der Markierung abgezogen. Aus den Schatten und Mitten wird Grün abgezogen (Kurvenwerkzeug), Rot wird aus den Mitten abgezogen.

Schritt 6: Die Arbeitsebene wird dupliziert und auf dem Duplikat weitergearbeitet. Der Hintergrund wird um 15 Punkte heller und der Kontrast um 15 Punkte abgesenkt.

Schritt 7: Die Arbeitsebene wird dupliziert und auf dem Duplikat weitergearbeitet. Mit Gaußschem Weichzeichner und Radius 10 wird der Hintergrund weichgezeichnet. Die unsauberen Stellen oberhalb vom Schnorchler werden weggeklont.

Schritt 8: Die Arbeitsebene wird dupliziert und auf dem Duplikat weitergearbeitet. Aus dem Hintergrund wird Sättigung abzegogen (-25) und die Helligkeit um 5 Punkte erhöht. Der Schnorchler wird mit Radius 5 weichgezeichnet.

Schritt 9: Die Arbeitsebene wird ein letztes Mal dupliziert und im Duplikat weiter der Hintergrund entsättigt. Mit dem Deckkraftregler wird nun die Entsättigung des Hintergrunds feingetunt.

Fazit? Beim Blättern durch die verschiedenen Zwischenversionen entdecke auch ich immer wieder einzelne Bilder und Varianten die mir besser gefallen als das vorläufige Endergebnis. Einiges habe ich beim Experimentieren gelernt, mir viele neue Arbeitstechniken angeeignet.
Ein preisverdächtiges Bild ist dabei gewiss nicht rausgekommen. Ein besseres Bild als vorher? Nun, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Was meint Ihr dazu?

Allerdings ist noch nicht aller Tage Abend, ich habe da noch ein paar Ideen, richtig abstrakte Varianten gibt es dann demnächst in Teil 4.

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Inhalte der Serie "Walhai"

  1. Der Walhai, Teil 1: Analyse und Histogramm
  2. Der Walhai, Teil 2: Patchwork
  3. Der Walhai, Teil 3: Butter bei die Fische

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