Der Walhai, Teil 2: Patchwork

Als Fortsetzung der letzten Folge geht es in meinem kleinen Lernprojekt diesmal um das retuschieren einiger kleiner Schönheitsfehler.

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Über die Bildanalyse in Teil 1 hinaus werden erstmal die vielen kleinen Fehlstellen zur Dokumentation des Projektes markiert und farblich hervorgehoben.

Die farblichen Markierungen haben die folgende Bedeutung:

  1. Rot: hier müssen Highlights abgesenkt werden
  2. Weiss: der Tropfen soll verschwinden
  3. Schwarz: Farbstörungen sollen weggeklont werden
  4. Gelb: der Schnorchler soll vom Bildrand weg
  5. Grün: Helligkeitslinien bedingt durch Sonnenstrahlen

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Die Technik ist für jeden Geübten selbstverständlich und für jeden Anfänger wichtig: das Arbeiten mit Ebenen.

Das Arbeiten mit Ebenen erlaubt nicht nur eine Vielzahl Effekte die sehr fein dosierbar sind. Ebenen können nachträglich jederzeit ein- oder ausgeschaltet werden und eignen sich auch gut zur Demonstration von Schritten und zur Doku. Naja, und wenn ein Experiment schief geht wirft man einfach die betroffene Ebene weg – nicht gleich die ganze Datei.

Der Blick auf die hier verwendeten Ebenen zeigt das wirklich jeder Arbeitsschritt in einer eigenen Ebene liegt. Eine Anmerkung vorweg: das unterlagerte Bild ist eine Ebene mit automatischer Tonwertkorrektur und wird nur zu Hilfszwecken benutzt. Im späteren Bild ist sie nicht enthalten. Alle Patches finden vor Dynamik- und Tonwertkorrektur statt, deswegen die flauen Farben in den Flecken.

Die Highlights werden mit schwarzen Flecken auf einer eigenen Ebene abgedunkelt. Die Ebeneneigenschaft wird dazu auf “Abdunkeln” gesetzt und die Stärke des Effekts mit der Transparenz der Ebene variiert.

Der Tropfen ungefähr in Bildmitte wird mit dem Clone-Tool (auch: Stempelwerkzeug) aus der näheren Umgebung überklont.

Kamerad Schnorchler ist eine harte Nuss: da er auf Grund der Entfernung zu weit entfernt ist sind seine Konturen unscharf. Er wird mit der magnetischen Schere markiert, inklusive der Luftblasen die er hinter sich herzieht. Auf einer neuen Ebene platziert kann er anschließend frei verschoben werden.
Der Fleck auf dem er vorher war muss anschließend mit Werten aus der Umgebung überklont werden. Die verbliebenen Spuren werden später mit Weichzeichnern eleminiert.

Farb- und Helligkeitsflecken am rechten oberen Rand werden punktuell mit dem Clone-Tool weggeklickt.

Im dritten Teil geht es dann um die großflächige Korrektur von Farbfehlern und den flächigen Einsatz von Weichzeichnern.

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